Hohlwellenmotoren von AMK

Die Kraftpakete für optimale Produktionsprozesse

07. November 2007

SPINDASYN Hohlwellenmotoren von AMK können mit unterschiedlichen Spindel-/Muttersystemen ausgerüstet werden. Das Spindel-/Muttersystem ist extrem auf die jeweilige Applikation auszulegen und Anlagen- und Maschinenbauer verfügen in dieser Beziehung oft über jahrelange Erfahrungswerte. Dieses Wissen in Kombination mit den richtigen Motoren ergibt eine technisch überlegene Systemlösung. Wenn sich also die Mechanik-Spezialisten des Kunden auf die Spindelausführung und die Motorenspezialisten von AMK auf die optimale Elektro-Komponente konzentrieren, ergibt sich ein individueller Antrieb aus Serienteilen. Dass dies einen optimalen Kompromiss aus Komponentenkosten und Produktivität ohne teure Spezialkonstruktionen bedeutet, leuchtet schnell ein.

Für die optimale elektrische Antriebslösung steht eine durchgängige Motorenreihe mit extrem hoher Leistungs- und Drehmomentdichte zur Verfügung. Die von AMK in 2002 eingeführte und seither stetig erweiterten DT-Motorenreihe mit Dauermomenten von bis zu 500 Nm und Spitzenmomenten von bis zu 1500 Nm eignet sich insbesondere für Antriebe dieser Bauart. Die axiale Tragfähigkeit der integrierten Lagerung bietet eine enorme Bandbreite von bis zu 300 kN bei einer hohen statischen Tragsicherheit. Dabei ist die Spindelmutter spielfrei und mit hoher Torsionssteifigkeit an den Motor gekuppelt, wie dies mit anderen Lösungen nicht erreichbar ist. Die so erreichte hohe Regelgüte ermöglicht unvergleichlich schnelles und exaktes Positionieren.

Die verschiedenen Konstruktionsvarianten mit durchgängiger Hohlwelle oder einseitig geschlossener Hohlwelle bieten höchstmögliche Flexibilität und Wirtschaftlichkeit bei der Maschinenoptimierung. So ist eine Energie- oder Druckluft-Zuführung auf die bewegliche Achse ebenso möglich wie komplett gekapselte Linearachsen.

Die SPINDASYN-Motoren sind konvektions- oder flüssigkeitsgekühlt erhältlich. Insbesondere die flüssigkeitsgekühlte Variante erlaubt technische Lösungen mit extrem kurzen Zykluszeiten wie sie mit hydraulischen Systemen nur unter erheblichen Kostenaufwendungen möglich sind.

Standardmäßig sind diese Antriebe mit hochauflösendem Gebern ausgestattet, eine Bremse ist in vielen Fällen optional verfügbar.