HP Metal Jet druckt VW ID.3

HP und GKN Powder Metallurgy produzierten innerhalb weniger Wochen über 10.000 hochwertige Komponenten für die Vorstellung des neuen ID.3 Elektrofahrzeugs von Volkswagen.

18. November 2019
HP Metal Jet druckt VW ID.3
Für den neuen Volkswagen ID.3 wurden mehr als 10.000 ID.3-Modelle für die Marketingkampagne rund um das Auto in den GKN-Werken in Bad Langensalza und Radevormwald sowie bei HP in Barcelona gefertigt. (Bild: HP)

Die Produktion des ID.3-Modells ist der erste Schritt auf Volkswagens strategischer Roadmap für die Serienfertigung und Produktion von Accessoire-Komponenten mit dem HP Metal Jet. In den kommenden Phasen sollen die mit dem HP Metal Jet bedruckten Strukturbauteile in die nächste Fahrzeuggeneration integriert werden. Des Weiteren sollen die Bauteile kontinuierlich größer sowie die technischen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Ziel ist es, 50.000 bis 100.000 etwa fußballgroße Komponenten zu produzieren, darunter leistungsfähige Funktionsteile mit hohen strukturellen Anforderungen wie etwa Schaltknäufe und Spiegelhalterungen. Sobald das neue Elektrofahrzeug in Serienproduktion geht, soll der HP Metal Jet auch für zusätzliche Applikationen wie etwa die Leichtbauweise von vollständig sicherheitszertifizierten Metallteilen genutzt werden.

HP kooperiert mit GKN Powder Metallurgy, einem Anbieter von Metallteilen, um HP Metal Jet-Fabriken zur Herstellung funktionaler Metallteile für Automobil- und Industrieunternehmen zu nutzen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Volkswagen, HP und GKN Powder Metallurgy konnten Komponenten in kürzester Zeit maßstabgetreu produziert werden.

Für den neuen Volkswagen ID.3 – das erste vollelektrische Serienfahrzeug mit CO2-neutralem Fußabdruck – wurden mehr als 10.000 ID.3-Modelle für die Marketingkampagne rund um das Auto in den GKN-Werken in Bad Langensalza und Radevormwald sowie bei HP in Barcelona gefertigt. Die Modelle werden an Volkswagen Mitarbeiter und Autohäuser weltweit ausgeliefert. 

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