Hubmagnet V 30 von Kuhnke

Stoppermagnet für Automatisierungssysteme

29. Juli 2008

Werkstückträger in Produktionslinien werden in der Regel mit speziellen Pneumatik-Zylindern gestoppt. Vielfach ist der Gebrauch von pneumatischen Aktuatoren unerwünscht, z.B. weil Oberflächen der Werkstücke gegen aufgewirbelten Staub oder Spuren von Ölnebel empfindlich sind oder ein Prozess im Vakuum oder unter Schutzgas abläuft. Manchmal sind in Fertigungsmaschinen die Stopperzylinder die letzten pneumatischen Verbraucher, deretwegen ein Kompressor und ein pneumatisches Leitungssystem bei-behalten werden müssen. Die Montage eines Magneten und seine elektrische Versorgung sind in der Regel auch einfacher als die Montage eines Zylinders und seiner Schlauchanschlüsse. Deshalb sind Stoppermagnete eine zweckmäßige Alternative. Sie können für alle gebräuchlichen Gleichspannungen geliefert werden. Je nach Anforderungen der Anwendung können sie „stromlos freigebend“ und damit „bestromt stoppend“ oder umgekehrt geliefert werden. Die Rückstellfedern können eingebaut oder in der Kundenapplikation enthalten sein. Für mittlere Massen und Geschwindigkeiten der Werkstücke genügt die innere Lagerung des Magneten den Anforderungen. Für erhöhte Anforderungen gibt es konstruktive Lösungen, die die Schläge von den inneren Lagerungen fernhalten.