Hybrid-Steckverbinder in der Automatisierungstechnik

Hummel zeigt auf der SPS Hybrid-Steckverbinder zur Übertragung von Leistung, Signalen und Industrial Ethernet. Die All-in-One-Lösung soll Zeit, Platz und Geld sparen.

04. November 2019
Hybrid-Steckverbinder in der Automatisierungstechnik
Hybrid-Steckverbinder von Hummel der Serien M16, M23 und M40 gibt es in zahlreichen Gehäusebauformen. Sie verfügen über alle relevanten Zertifizierungen und zeichnen sich durch ein robustes Design und eine kompakte Bauweise aus. (Bild Hummel)

Mehr und mehr etablieren sich sogenannte Einkabellösungen mit Hybrid-Steckverbindern am Markt (OCT – One Cable Technology). Die Alleskönner sollen die Komplexität der Verkabelung senken und Platz sparen – ein wichtiger Aspekt angesichts der zunehmenden Miniaturisierung in der Automatisierungstechnik. Hybridlösungen sollen auch Kosten sparen: Aus zwei Kabeln wird eines, aus zwei Steckern wird einer. Deshalb verkürzt sich in Summe auch die Verarbeitungszeit für Kabelkonfektion und Steckverbindermontage. Das Gewicht der gesamten Verkabelung wird ebenfalls reduziert, was besonders dort zu positiven Effekten führt, wo Energieketten im Einsatz sind.

Hummel hat über sämtliche Steckverbinder-Serien hinweg verschiedene Hybridlösungen im Programm:

Der M23 Hybrid ist die kompakte All-in-One-Lösung mit einer hohen Leistungsverarbeitung und einer Datenübertragungsrate bis 500 Mbit/s.

Ein wahres Kraftpaket ist der neue M40 Hybrid, der neben den Leistungsdaten der Standardbaureihe M40 auch Datenraten bis 100 Mbit/s übertragen kann. Darüber hinaus besitzt der M40 Hybrid ein zusätzliches Kontaktpaar, das dem Anwender in der Servo-Technik erlaubt, auch beispielsweise hohe elektrische Kennwerte von Bremsen zu realisieren. Hier sind bis zu 300V/8A möglich, eine echte Besonderheit im Hybrid-Stecker.

Eine bewährte Lösung bietet der Steckverbinder M16 (12+3). Mit einer Leistungsverarbeitung bis 12A und der Datenübertragungsrate von bis zu 100 Mbit/s steht dem Anwender eine kompakte Verbindungslösung mit ansprechenden Leistungsdaten zur Verfügung.

Charakteristisch für alle Hybrid-Steckverbinder des Anbieters ist die absolute Industrietauglichkeit auch für raue Umgebungen. Die sensiblen und schlagempfindlichen Kontakteinsätze sind in vollem Umfang von den metallenen Steckergehäusen geschützt. Die verschiedenen Gehäusebauformen (auch in INOX AISI 316L), Einsätze und Kontakte lassen sich innerhalb der jeweiligen Steckverbinderserien dank modularer Bauweise kombinieren. Deshalb steht den Kunden eine Vielzahl an Varianten zur Verfügung. Der Beschaffungsprozess ist effizient und die Lagerhaltung optimiert. Durchgängige Produktzulassungen wie UL oder VDE runden die Hybridsteckverbinderserien ab.

SPS, Halle 4, Stand 336

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