In 60 Sekunden zum Zahnrad

Konstruktionsmanagement

Konfigurator – Mit dem neuen Zahnradkonfigurator von Igus können Anwender Zahnräder jetzt in nur einer Minute online konfigurieren und direkt bestellen. Sie werden im 3D-Druckservice aus dem Hochleistungskunststoff Iglidur I6 im SLS-Verfahren gefertigt.

02. Februar 2018

Zahnräder zu konstruieren ist aufgrund der komplexen Evolventenverzahnung ohne Hilfsmittel fast unmöglich. Um die Arbeit der Konstrukteure zu erleichtern, hat Igus jetzt mit dem Zahnradkonfigurator ein einfaches und praktisches Tool entwickelt. Damit kann jetzt jeder Anwender sein individuelles Zahnrad auch in Sonderabmessungen konfigurieren.

Dazu muss er in wenigen Schritten lediglich die Daten seines Zahnrades wie Zahnmodul, Zähnezahl, Breite sowie Innendurchmesser angeben. Daraufhin wird automatisch ein 3D-Modell angezeigt, das als STEP-Datei exportiert werden kann. Mit Upload der Datei im Igus 3D Druckservice lässt sich das konfigurierte Zahnrad aus dem neuen extrem langlebigen SLS-Material Iglidur I6 für Zahnräder direkt bei Igus bestellen.

Mit einem Mausklick kann der Anwender sein Zahnrad ab Stückzahl 1 in Auftrag geben oder ein Angebot anfordern. Bereits innerhalb von drei Tagen ist das individuelle Zahnrad aus dem hoch verschleißfesten Werkstoff Iglidur I6 versandbereit. Der neue SLS-Werkstoff für Zahnräder konnte seine besonders hohe Verschleißfestigkeit und Langlebigkeit bereits im hauseigenen 2.750 Quadratmeter großen Testlabor unter Beweis stellen. Im Vergleich mit den bisher gängigen Materialien für den SLS-Druck konnte Iglidur I6 laut Hersteller mit Abstand überzeugen.

Super Ergebnisse im Test

Im Test wurde ein Schneckenrad mit fünf Newtonmetern Drehmoment und zwölf Umdrehungen pro Minute getestet. Dabei blieb das Zahnrad aus dem Lasersintermaterial PA12 bereits nach 521 Zyklen stehen, da der Reibwert auf einen zu hohen Wert angestiegen war. Das Zahnrad aus dem neuen Lasersintermaterial Iglidur I6 zeigte nach einer Million Zyklen lediglich einen geringen Verschleiß und war noch voll funktionsfähig. Im Test konnte sich der neue Kunststoff auch deutlich gegenüber gefrästen Zahnrädern behaupten. Zahnräder aus POM wiesen bereits nach 621.000 Zyklen einen totalen Verschleiß auf, während gefräste Zahnräder aus PBT sogar schon nach 155.000 Zyklen brachen. mk

Auf einen Blick

Iglidur I6

• Hohe Abriebfestigkeit.

• Gute mechanische Kennwerte.

• Detailgenau mit exakten Oberflächen.

• Speziell für Zahnräder aller Art.

• Inklusive Zahnradkonfigurator.

• Leistungsfähigkeit bei umfangreichen Tests im hauseigenen Igus-Labor bewiesen. Deutlicher Unterschied zu POM oder PBT.

Erschienen in Ausgabe: 01/2018

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