In Prüfständen bewährt

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Dieses Zitat passt besonders gut zu Prüfständen. Denn ihre Arbeit steht und fällt mit dem Einsatz optimierter Kupplungen wie denen von Reich.

24. April 2014

Kupplungen in Prüfständen müssen lange Dauerläufe unter härtesten Einsatzbedingungen problemlos meistern. Das modulare Konzept des TOK-Systems von Reich führt zu maßgeschneiderten und zugleich kostengünstigen Kupplungen für eine Vielzahl von Prüfständen.

Das Konzept D2C (Designed to Customer) von Reich trifft auf die Bauelemente für Prüfstandstechnik besonders zu, denn die Anforderungen an Kupplungen sind laut Hersteller sehr vielfältig und hoch. Das nach dem Baukastensystem entwickelte TOK-System lässt sich nahezu in allen Motorenprüfstände einsetzen. Eine Spezialität des Bochumer Unternehmens sind individuelle Lösungen für die Prüfstandstechnik, ebenfalls aus dem Modulbaukasten.

Auf Wunsch stellt das Unternehmen auch Leichtbau-Varianten aus hochfestem Aluminium her. Die Experten aus dem Ruhrgebiet können bei ihren D2C-Lösungen auf jahrzehntelange Erfahrung mit Kupplungen für Motoren-, Roll- und Rennprüfstände zurückgreifen sowohl in Entwicklungs- als auch Serienanwendungen.

Die TOK-Kupplungen sind laut Reich leistungsfähig und flexibel. Eine Vielzahl an selbstentwickelten Gummimischungen sorgt dafür, dass sich die Steifigkeit der Kupplungselemente an nahezu alle Einsatzfälle anpassen lässt. Die Kupplungen erfüllen einen weiten Temperaturbereich von -40 bis 100 Grad Celsius. Sie decken einen Drehmomentbereich von 75 bis 70.000 Newtonmeter ab und erreichen Drehzahlen bis 13.000 Umdrehungen pro Minute.

Die spiel- und wartungsfreien Kupplungen lassen sich mit einem beliebigen Flanschanschluss verbinden, ob Großflansch nach SAE- oder DIN-Norm oder Drehmomentmessflansch. Für den flexiblen Einsatz sorgen variable Einbaulängen sowie der Ausgleich von Axial-, Radial und Winkelversatz. Als besonderen Service bietet Reich-Kupplungen die Berechnung der Drehschwingungen der Prüfanlagen.