14. NOVEMBER 2018

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Sensopart optimiert Vision-Sensoren


Sensopart hat seine Vision-Sensoren der Marke Visor überarbeitet und mit einigen neuen Funktionen ausgestattet.

Wie beim bisherigen Visor verfügt das Gehäuse über eine Aufnahme zur Schwalbenschwanzmontage. Neu ist der integrierte Ziellaser (Laserklasse 1), der die Einrichtung des Sensors bei der Inbetriebnahme wesentlich vereinfacht. Neu ist auch die motorische Fokusverstellung, die über die Software gesteuert werden kann. Damit entfällt die – insbesondere in beengten Einbauverhältnissen – umständliche manuelle Verstellung mittels Fokusschraube. Prozessunterbrechungen im Falle der Umschaltung zwischen Jobs mit verschiedenen Fokuslagen werden so vermieden. Mit ihrem IP67-Ganzmetallgehäuse und dem weiten Betriebstemperaturbereich von 0 bis 50 °C sind die neuen Vision-Sensoren industrietauglich.

Auch bei der Bildverarbeitung hat sich laut hersteller einiges getan: Die Auflösung wurde von 0,3 auf 0,5 Megapixel (Variante V10) bzw. von 1,3 auf 1,5 Megapixel (V20) erhöht. Zudem können Anwender jetzt bei beiden Varianten zwischen drei verschiedenen Sichtfeldern (Weit, Mittel, Eng) wählen und so den für ihre Anwendung optimalen Bildausschnitt bestimmen. Mit der Variante mit engem Sichtfeld ist insbesondere eine verbesserte Erkennung von Kleinteilen oder Codes aus größeren Abständen möglich. Ebenfalls verbessert wurde die integrierte Beleuchtung mit acht Hochleistungs-LEDs.

Dank eines schnelleren Signalprozessors bietet die neue Visor-Generation zudem eine signifikant höhere Bildrate – je nach Sensorvariante und Detektor bis zum Faktor Zwei. Verbessert wurde auch die Konnektivität: Der Sensor unterstützt jetzt aktuelle Schnittstellenprotokolle wie sFTP, SSH, EtherNet/IP und Profinet Conformance Class B. Auch die Bilddarstellung im SensoWeb-Webviewer ist deutlich flüssiger geworden.

Problemloses Upgrade bestehender Anlagen
Wichtig für den Einsatz der neuen Sensoren in bestehenden Installationen ist die Hardware-Kompatibilität zur bisherigen Visor-Ausführung. Auf diese Weise ist nicht nur ein Eins-zu-eins-Austausch möglich, sondern auch die Weiterverwendung vorhandenen Zubehörs wie z.B. von externen Beleuchtungen, Anschlusskabeln oder Montagehilfen. Optimiert wurde der Einsatz mit C-Mount-Objektiven; der bisher separate Zwischenring für die Objektivmontage sowie das Gewinde für das Übergehäuse sind jetzt fest in das Sensorgehäuse integriert, sodass die C-Mountvariante noch kompakter wurde.
Bei der Software ist ebenfalls eine weitgehende Kompatibilität gegeben. So können vorhandene Jobdateien einfach importiert werden; wegen der veränderten Sensoroptik mit neuen Funktionen (z.B. motorischer Fokus) sind lediglich kleinere Anpassungen in der Konfigurationssoftware Sensoconfig erforderlich.

Der neue Visor ist ab Ende 2018 in den Varianten Object, Code Reader, Robotic und Allround erhältlich; außer dem Code Reader gibt es alle Varianten auch mit Color-Bildchip. Darüber hinaus stehen abhängig von den Anforderungen zwei Bildauflösungen (V10 mit 800 x 600 Pixel, V20 mit 1440 x 1080 Pixel) zur Verfügung. Auch sämtliche Ausführungen der bisherigen Visor-Generation bleiben weiter im Programm.

Datum:
08.11.2018
Unternehmen:
Bilder:
Sensopart

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