19. JUNI 2018
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Eplan auf der Hannover Messe 2018


Zur Hannover Messe 2018 präsentiert Lösungsanbieter Eplan erste Einblicke in die kommende Version 2.8. Diese verfügt über Neuerungen in der Ergonomie, die nicht nur das Engineering weiter beschleunigen, sondern auch die Automatisierung und Standardisierung durch Erweiterungen der Makrotechnologie vorantreiben.

Die Bedienoberfläche der Eplan Plattform 2.8 bietet bereits viel Komfort durch umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten und individuelle Sichten auf die Projektdaten. Jetzt kommt hinzu, dass ganze Fenster von beispielsweise Navigatoren oder Datendialogen am Rand des Hauptfensters als Flyouts versteckt werden können. Damit ist jede Menge Platz für Editoren verfügbar, was die Arbeit im Projekt wesentlich übersichtlicher gestaltet. Anwender haben immer nur das Wichtige im Blick. Wie eine Registerkarte lassen sich die Flyouts über der geöffneten Projektseiten kurz auf- und wieder zuklappen – ganz nach Bedarf. Ein umständliches Verschieben oder temporäre Größenveränderung von Fenstern ist Vergangenheit. Doch nicht nur das: Auch die Quickinfos wurden jetzt erweitert. Unterhalb der Schaltflächen in den Symbolleisten werden zusätzliche wichtige Informationen aus der Statusleiste angezeigt: So ist der Anwender auf einen Blick über alles Wichtige informiert.
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Übersichtlichkeit im Fokus
Anwender können parallel geöffnete Projekte durch unterschiedliche Hintergrundfarben kennzeichnen - der Vorteil liegt auf der Hand: Nie mehr aus Versehen das falsche Projekt editieren. Zudem lassen sich zusätzliche Navigatoren, beispielsweise ein zweiter Seitennavigator, einblenden – so haben User unterschiedliche Projektabschnitte parallel im Blick. Die zusätzlichen Navigatoren können Anwender auch nutzen, um sich für bestimmte Projektdaten eines Projekts wie Seiten oder Betriebsmittel mehrere, unterschiedlich gefilterte Ansichten gleichzeitig anzeigen zu lassen. Erweiterte Pfadvariablen machen die Projektierung erneut komfortabler: Ab der Version 2.8 lassen sich Projektdaten automatisch in unterschiedlichen Verzeichnissen ausgeben – ganz ohne jede manuellen Aufwand.

Makrotechnologie: Mehr ist eben mehr
Im Bereich Makros dürfen sich User gleich auf mehrere schlagkräftige Erweiterungen freuen. An erster Stelle steht die Anzeige von Makros in Schaltplanprojekten. Damit können Konstrukteure einfach und schnell Fenster- und Symbolmakros in einem Projekt erkennen. Zudem lassen sich Makros mit erweiterten Einstellungen leichter aktualisieren. Auch die jetzt mögliche Integration von Platzhalterobjekten im Makro-Navigator sichert eine schnelle Identifizierung und Bearbeitung. So sind kurzfristige Änderungen wie beispielsweise eine geänderte Motorleistung tatsächlich mit dem berühmten Mausklick im Projekt umgesetzt.

Eplan Electric P8
Aber auch in den Einzelsystemen der Eplan Plattform gibt es einiges zu entdecken. Den Start macht Eplan Electric P8 mit Erweiterungen für Bus-Daten. Diese lassen sich jetzt im Eigenschaften-Dialog für alle Darstellungsarten nutzen – egal ob die Projektierung ein- oder allpolig ausgeführt wird. Das Projekt lässt sich so um wichtige Informationen anreichern. Das steigert den Wert der Eplan Dokumention für alle dem Engineering nachgelagerten Arbeitsschritte – beispielsweise durch den Datenaustausch mit der SPS-Software-Entwicklung.

Auch in Eplan Preplanning gibt es interessante Erweiterungen wie die vereinfachte Darstellung von übergeordneten PLT-Stellen, eine bessere Nummerierung von Strukturkennzeichen oder mehr Optionen zur Konfiguration von Segmentdefinionen, um nur einige Beispiele zu nennen. Allesamt sind wichtige Funktionen, die Anwendern im Basic Engineering der Prozessautomation und MSR-Technik die Erstellung einer hochwertigen Anlagendokumentation erleichtern. In Eplan Fluid dürfen Anwender bessere Übersichten erwarten: Steuerungsrelevante Bauteile lassen sich durch spezielle Übersichts-seiten leichter identifizieren. Das erleichtert die kombinierte Bearbeitung von elektro- und fluidtechnischen Aspekten.

Einfacher Austausch von Schränken
Geht es um das Thema Schaltschrankbau, so wird der Austausch eines Schaltschranks beispielsweise aufgrund von gesteigertem Platzbedarf jetzt spielend leicht – und zwar in einem bestehenden 3D-Montageaufbau. Einfach Artikel ersetzen und weiter geht’s in der Ausgestaltung des Schrankes. Das gilt im Übrigen auch für Seitenteile wie Sockel, Schienen, Chassis und andere. Diese Einfachheit ist auch für Schaltschränke mit 3D-Makrovarianten gegeben: Im Bauraum-Navigator lassen sich Artikel tauschen, ohne dass die im Original-Schaltschrank vorhandenen Artikelplatzierungen gelöscht werden. Der Praxisvorteil: Anwender können unterschiedliche Bauformen eines Schaltschranks direkt als Varianten eines 3D-Makros in den Stammdaten abspeichern und am platzierten Schaltschrank über einen Artikeltausch gegebenenfalls austauschen. Nachträgliche komplexe Veränderungen eines platzierten Schaltschrankartikels entfallen. eit

HMI 2018 Halle 6 Stand H30

Datum:
06.03.2018
Unternehmen:
Bilder:
Eplan

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