19. JUNI 2018
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Mit Ansys 19 schneller konstruieren


Ansys bietet Ingenieuren mit der neuen Version die Möglichkeit, innovative Produkte – von autonomen Fahrzeugen über Smart Devices bis hin zu elektrisch betriebenen Flugzeugen – mit höherer Geschwindigkeit zu entwickeln.

"Durch die zunehmend enge Verbindung zwischen der digitalen und der physischen Welt werden Produkte immer komplizierter. Unternehmen stehen unter hohem Druck, Innovationen voranzutreiben und die Produktqualität zu erhöhen, aber gleichzeitig Zykluszeiten, Kosten und Risiken zu reduzieren", erklärt Thomas Zanzinger, Geschäftsführer von Ansys in DACH. "Ansys 19 hilft Ingenieuren, die Komplexität zu beherrschen und die Produktivität zu steigern. Es ermöglicht seinen Benutzern, noch genauere Lösungen in den unterschiedlichsten Anwendungen bereitzustellen – und damit Simulationen noch umfassender zu machen."

In den mechanischen und elektromagnetischen Entwicklungsumgebungen erhöht die Software die Anzahl der verfügbaren Parallelprozesse für das High Performance Computing (HPC) von zwei auf vier. In Verbindung mit schnelleren und besser skalierbaren Lösungsverfahren bietet dies eine verbesserte Ausnutzung der Rechnerleistung und damit eine höhere Rechenkapazität. Zusätzliche Flexibilität erfahren die Anwender, da dieselbe ANSYS-HPC-Lizenz zur Aktivierung aller Produkte verwendet wird. Das macht die Lizenzierung konsistenter und erleichtert Kunden den Einsatz der Softwarelizenzen in all ihren Organisationen.

Strömungsmechanik-Paket
Im Strömungsmechanik-Paket ermöglicht die Software Ingenieuren bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand zu erzielen. Neue Funktionalitäten reduzieren zum Beispiel den Rechenaufwand deutlich, der für die Entwicklung von Einspritzsystemen notwendig ist. Die Software verwendet hierzu die ‚Volume of Fluid‘-Methode, um Instabilitäten der freien Oberfläche sowie Oberflächenspannungseffekte zu berechnen, die zur Entstehung von Ligamenten und zur Bildung von Tröpfchen führen. Die Tröpfchen werden danach mit Hilfe der Euler/Lagrange Methode weiter berechnet. Die Kombination dieser beiden Methoden mit lösungsbasierter Gitteradaption resultiert in einer effizienten und genauen Berechnung des Strahlzerfalls und der Tröpfchenverteilung mit minimalem Aufwand. Da es bisher numerisch nicht praktikabel war, Tröpfchengrößenverteilungen unter Verwendung herkömmlicher Verfahren zu berechnen, reduziert diese neue Funktionalität den Berechnungsaufwand erheblich.

Strukturmechanik-Paket
Das Strukturmechanik-Paket beinhaltet bahnbrechende Erweiterungen. Mit der Smart Methode (Separation, Morphing, Adaptive and Remeshing Technology) in Verbindung mit Remeshing Tools gibt es jetzt die Möglichkeit, das Risswachstum automatisch zu berechnen. Damit ist es Anwendern in der Branche zum ersten Mal möglich, über die traditionellen Annahmen der linear-elastischen Bruchmechanik hinauszugehen. Fortschritte bei der nichtlinearen Adaption in Ansys 19 erlauben Ingenieuren, nichtlineare Aufgabenstellungen in Anwendungen wie Dichtungsberechnungen sowie der Umformung von Blechen und anderer Materialien zu lösen.
 
Multirate-Anwendungen im Fokus
Mit der Entwicklung autonomer Luft- und Kraftfahrzeuge werden die in diesen Branchen genutzten Anwendungen komplexer und erfordern Multirate-Fähigkeiten. Multirate-Anwendungen sind bei integrierter Software zwar üblich, sie sind aber mit Herausforderungen verbunden, die manuell gemeistert werden müssen – einschließlich der Datenverarbeitung zwischen Funktionen mit unterschiedlichen Raten und der Planung dieser Funktionen für die Ausführung. Mit der Software bietet die Multirate-Unterstützung in der Development Suite einen nahtlosen Ablauf zur Erfassung und Verifizierung von Multirate-Anwendungsarchitekturen in einem Anwendungscode, der portabel und – gestützt durch qualifizierte Codegenerierung – einfacher zu zertifizieren ist. Dies gestattet eine schnellere Zertifizierung und besseres Time-to-Market.

Die 3D-Design-Suite befähigt Ingenieure auf allen Ebenen unabhängig von ihrem bisherigen Erfahrungsschatz neue Designs durch Optimierung von Designräumen zu erkunden. "Mit Ansys 19 können Ingenieure dank der Verbesserungen in der Topologieoptimierung stabilere Konstruktionen mit geringerem Gewicht in kürzerer Zeit erarbeiten. Ansys bietet nun die Darstellung optimierter Formen während der Optimierungsberechnungen und eröffnet Ingenieuren damit eine zusätzliche Kontrolle über das endgültige Design in kürzerer Zeit", betont Thomas Zanzinger. "Weitere Verbesserungen ermöglichen Benutzern außerdem optimierte Formen für die nachgelagerte Verwendung schneller zu glätten, zu reparieren und zu optimieren." eit

Datum:
13.03.2018
Unternehmen:
Bilder:
Ansys
Deutsche Messe
Ansys

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