Induktiver Sicherheitssensor erfasst direkt Metall

ifm electronic bietet zwei neue berührungslos wirkende induktive Sicherheitssensoren

07. November 2007

Für sicherheitsrelevante Überwachungsaufgaben im industriellen Bereich bietet ifm electronic zwei neue berührungslos wirkende induktive Sicherheitssensoren an. Der GF711S zeichnet sich durch die extrem schlanke Gehäusebauform M12 aus. Er entspricht den neuen Sicherheitsanforderungen nach IEC 61508, SIL2 bzw. IEC 62061 SIL cl 2 und ist zertifiziert. Die Freigabezone liegt bei 0,5 bis 4 mm bei nichtbündigem Einbau. Der GI701S in Bauform M30 bietet einen Freigabebereich von 6 bis 12 mm und erfüllt die IEC 61508, SIL 3 bzw. IEC 62061, SIL cl 3 und ist zertifiziert.

Die Besonderheit beider Sensoren: Ein spezifisches Betätigungselement, z.B. ein Magnet oder ein speziell codierter Betätiger, ist nicht erforderlich. Mit der eingesetzten Fenstertechnik wird der Freigabebereich räumlich und zeitlich überwacht.

Hintergrund zur neuen SIL-Zertifizierung:

In der Vergangenheit kannten Sie die Steuerungskategorien nach EN 954-1. Nun kommt die Einteilung SIL nach IEC 61508 und PL nach ISO 13849-1. Der qualitative Ansatz reicht nicht mehr aus, deshalb kommt nun der quantitative Ansatz hinzu. Die IEC 61508 und ISO 13849-1 betrachten nun auch die Ausfallwahrscheinlichkeit von Bauteilen (probabilistischer Ansatz).

Die neuen Ansätze entstanden unter anderem, da die EN 954-1 das Zeitverhalten (z.B. Testintervall, Lebensdauer) nicht berücksichtigt hat.

Diese Leistungsfähigkeit der Sensoren bzw. der einzelnen Bauteile werden nun im Safety Integrity Level (SIL 1-3) und dem Performance Level (PL a-e) beschrieben.