Industrie 4.0 live

EU-Projekt "I-Ramp3" für selbstkonfigurierende Automatisierungstechnik wird mit Abschlussveranstaltung in Niederlanden beendet

23. August 2015

Am 22. bis 23. September findet im niederländischen Harderwijk die offizielle Abschlussveranstaltung des EU-geförderten Projekts I-Ramp3 statt. Zweck des Forschungsprojekts war die Entwicklung selbstkonfigurierender Automatisierungs- und Produktionstechnik. Die "Network-enabled Devices" ("Netdevs") sollen sich nach dem Start über das Netz unterhalten und sich selbst auf die erforderliche Konfiguration einrichten. Dadurch soll die Anlaufphase einer Produktionsanlage ("Ramp-Up") auf ein Minimum verkürzt werden. Hierzu wurde ein neues Konzept für den Betrieb von Produktionsanlagen entwickelt. Das I-Ramp³-Konzept soll auch neue Ansätze zur Einführung von intelligenten Sensoren und Aktuatoren bringen, die eine wichtige Rolle im Design zukünftiger „smart factories“ spielen könnten.

An dem dreijährigen Projekt haben zwölf Partner aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Niederlande, Portugal und Ungarn teilgenommen. Projektkoordinator war der Hamburger Schweißtechnikspezialist Harms+Wende mit Unterstützung des Steinbeis-Europa-Zentrums. Gastgeber der Abschlusstagung ist die AWL-Techniek in Harderwijk, ebenfalls ein auf Schweißtechnik spezialisierter Anbieter. Der erste Tag bietet eine Vorstellung von AWL und anschließend ein ausgiebiges Get-Together zum gegenseitigen Kennenlernen. Am zweiten Tag steht der Demo Parcours im Mittelpunkt des Interesses, bei dem die Teilnehmer sich die Forschungsergebnisse in Aktion ansehen können. Die Veranstalter versprechen nicht weniger als "Industrie 4.0 in der Praxis". Anschließend wird eine Werksbesichtigung bei AWL-Techniek geboten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.