Industrie-Router erspart den IPC

MoRoS-Industrie-Router Version 2.1.

09. März 2011

Die aktuelle Version 2.1 des MoRoS-Industrie-Routers von Insys ermöglicht es, eigene Anwendungen direkt auf dem Gerät auszuführen. In einer sicheren embedded Linux-Umgebung (Sandbox) kann der Anwender Skripte und Programme starten sowie Daten sammeln und verarbeiten, ohne dass dadurch der Router in seiner Funktionalität beeinflusst wird. Zum Beispiel lassen sich Datenlogger mit Webserver, Protokollwandler und eine dynamische Konfiguration des MoRoS einrichten. Der virtuelle Linux-Rechner im MoRoS 2.1 erspart in vielen Fällen der Einsatz eines eigenen Industrie-PC.

Ein Webserver, E-Mail-Client, SMS-Client, RS232-Logger, TCP/IP- und UDP/IP-Kommunikation und eine Shell für eigene Skripte sind für den MoRoS 2.1 bereits verfügbar. Unter www.insys-tec.de/sandbox/ kann kostenlos ein Sandbox-Image heruntergeladen werden, mit dessen Hilfe sich eigene leistungsfähige Shell-Programme erstellen lassen; für eigene Programme in C oder C++ gibt es das ebenfalls kostenfreie Software Development Kit. Außerdem bietet INSYS auf seiner Website ein Sandbox-Demo-Image an, das mit fertigen Applikationen, Werkzeugen und Diensten dem Nutzer einen schnellen Start und rasche Herstellung einer Verbindung ermöglicht. Das Image umfasst unter anderem einen Web-, SSH- und Telnetserver, einen Editor für Textdateien und Skripte, netcat, curl, diverse Shelltools und eine SQL3-Datenbank. Mit der Sandbox können alle Kommunikationsschnittstellen des MoRoS genutzt werden: serielle Schnittstelle, Ethernet-Schnittstelle (4-Port-Switch) und die je nach Geräteausführung vorhandenen WAN-Schnittstellen über LAN, GPRS, EDGE, UMTS, PSTN oder ISDN.