Ingenieure mit Vollbeschäftigung

Arbeitslosigkeit in Ingenieurberufen auf sehr niedrigem Niveau

08. Dezember 2014

Laut der Ingenieursstatistik von VDI und Institut der deutschen Wirtschaft beträgt die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen im 3. Quartal 2014 durchschnittlich 2,3 Prozent und liegt damit auf Vollbeschäftigungsniveau. Mit 1,7 Prozent besonders niedrig ist die Quote in den Bereichen Maschinenbau und Fahrzeugtechnik. Mit Arbeitslosenquote ist hier der Anteil der arbeitslos gemeldeten Personen von den Erwerbspersonen gemeint. Der Durchschnitt aller Berufe beträgt 6,7 Prozent und ist damit rund dreimal so hoch.

Am geringsten ist die Arbeitslosigkeit unter Ingenieuren in Bayern mit 1,4 Prozent, gefolgt von Baden-Württemberg mit 1,6 Prozent. Deutlich höher ist die Ingenieursarbeitslosigkeit in einer industriell schwachen Region wie Berlin-Brandenburg mit 4,0 Prozent Sie ist aber auch dort geringer als die gesamte Arbeitslosigkeit von 10 Prozent.

Zwar ist das Stellenangebot im Vorjahresvergleich gesunken und die Arbeitslosigkeit gestiegen, doch kamen im dritten Quartal 2014 im Bundesschnitt immer noch mehr als zwei offene Stellen auf eine arbeitslos gemeldete Person. Die größten Beschäftigungschancen bieten der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Energie- und Elektrotechnik mit über drei offenen Stellen pro Arbeitslosen. Insbesondere in Baden-Württemberg, Bayern sowie Rheinland-Pfalz und Saarland finden Bewerber in den Ingenieurberufen gute Beschäftigungschancen. Ungünstig ist die Situation nur in Berlin/Brandenburg mit im Monatsdurchschnitt 84 offenen Stellen je 100 Arbeitslose.