Innovationstreiber

Die Aussteller der Formnext 2015 zeigen die Wachstumspotentiale durch das Zusammenspiel von 3D Druck und konventioneller Fertigung

21. August 2015

Mit der Kombination aus Additiven Fertigungstechnologien und konventionellen Herstellungsverfahren ist die Formnext powered by TCT, Internationale Messe und Kongress für den Werkzeug- und Formenbau und die Additiven Technologien, ein wichtiger Innovationstreiber für die Produktentwicklung und -herstellung. Die Innovationen und aktuellen Entwicklungen der Aussteller bestätigen die Dynamik, die sich aus dieser Technologie-Kombination für die gesamte Branche ergibt. Damit wird die formnext vom 17. bis 20.11.2015 in Frankfurt am Main die Potentiale für die aktuelle und künftige Entwicklung aufzeigen, wovon sowohl Aussteller als auch Besucher profitieren werden.

Stratasys bekennt sich mit seinem 506 Quadratmeter großen Messestand zur Formnext: „Wir zeigen uns hier mit dem größten Stand, mit dem wir jemals auf einer Messe in Europa waren“, so Andy Middleton, Geschäftsführer EMEA von Stratasys. Ein Grund dafür ist, dass die Formnext die aktuellen thematischen Entwicklungen im Bereich der Additiven Fertigung sehr passend aufgreift: „Die industrielle Anwendung hat sich zum Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit entwickelt“, so Middleton. Es gehe nicht mehr nur um neue technologische Entwicklungen, sondern um die Frage, wie Additive Technologien in die Produktion von Branchen wie dem Automobilbau oder der Luftfahrt integriert werden können und welche Potentiale sich dabei ergeben. „Um das zu zeigen, ist die formnext eine hervorragende Plattform.“ Neben dem Bereich Prototyping wird beim Messeauftritt von Stratasys auf der Formnext 2015 das Thema Fertigung der Schwerpunkt sein.

Auch das Unternehmen Arburg, das auf der Formnext den „Freeformer“ präsentieren wird, sieht große Potenziale für das Zusammenspiel aus konventionellen Verfahren und 3D-Druck. „Wir verzeichnen einen klaren Trend hin zu variantenreichen Kleinserien und kleinen Stückzahlen bis hin zu Losgröße 1. Diesbezüglich sehen wir großes Potenzial in der Kombination von Spritzgießen und industrieller additiver Fertigung“, so Heinz Gaub, Arburg-Geschäftsführer Technik. „Dadurch ist es möglich, Kunststoffteile effizient und kostengünstig in Serie zu fertigen und in einem weiteren additiven Fertigungsschritt kundenspezifisch in kleinen Losgrößen zu individualisieren. Individuelle Kundenwünsche können auf diese Weise direkt in eine zum Ende hin personalisierte Wertschöpfungskette integriert werden.“