Innovatives Motorstuhlkonzept

Rexnord-Stephan führt Produktinnovation ein

29. Januar 2008

Ein sogenannter Motorstuhl kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Einbauverhältnisse in der Maschinenkonstruktion keinen Einsatz einer Integralausführung - also als Getriebemotor- ermöglichen. Dann wird die Antriebsbaugruppe - bestehend aus Getriebe und Motor- über eine Kombination aus Riementrieb und mechanischer Befestigung des Motors entkoppelt, so daß ein Anbau an die Maschinenschnittstelle möglich wird. Ein weiterer Grund für die mechanische Entkopplung des Motors vom Getriebe liegt in der geforderten Funktionalität, die Getriebeeingangsdrehzahl über den Riementrieb - ohne Änderung des Motors- einfach, schnell und ohne Änderungen an der elektrischen Installation (u.a. Motorschutz, Motorsteuerung) zu variieren.

Der Nutzen dieser Antriebskonfiguration liegt somit zum einen in der schnellen Austauschbarkeit im Servicefall, da jeweils Standard Antriebskomponenten mit hoher Verfügbarkeit zum Einsatz kommen. Zum anderen kann die Drehzahl schnell und ohne elektrische Änderungen über den Riementrieb verändert werden, so daß eine flexible Antriebseinheit entsteht. Rexnord-Stephan denkt dabei einen Schritt weiter und hat in dem universellen Motorstuhlkonzept eine äußerst kompakte und skalierbare Gesamtlösung realisiert. Der Anwender hat dabei die Möglichkeit, seine individuelle Konstellation auszuwählen: Ob als Kompletteinheit aus Getriebe, Motor, Riemenscheiben, Riemen, Berührungsschutz und oreingestellter Riemenspannung oder in der Minimalkonfiguration mit Motorträger und Getriebe- der Kunde entscheidet über die jeweilige Ausbaustufe und bekommt die Systemlösung nach Maß. Bei der Kompletteinheit entfallen damit auch lästige Prüfungen bezüglich Verwendung von Einzelkomponenten und der sicheren Gestaltung eines Berührungsschutzes- die Gesamtlösung ist sofort einsatzfähig.