Instandhaltung vereinfacht

Mithilfe von Fibro-Handschlauchpressen konnte die Werkzeuginstandhaltung bei Ford in Köln ihre Instandhaltungszeiten beim Anschluss von Gasdruckfedern um rund 80 Prozent verkürzen.

08. September 2017

Zu den täglichen Aufgaben der Mitarbeiter im Werkzeugbau Instandhaltung bei der Ford-Werke GmbH in Köln gehört das Konfektionieren von Schläuchen, um Gasdruckfedern miteinander zu verbinden. Bislang war hierfür eine stationäre pneumatische Presse verwendet worden, bei der jedes Mal aufwändig die passenden Pressbacken ausgewählt und der korrekte Druck eingestellt werden mussten. Zudem war stets eine Probepressung erforderlich.

Mithilfe der akkubetriebenen Fibro- Handschlauchpresse wurde der Instandhaltungsprozess nun erheblich vereinfacht und verkürzt: Eine integrierte Presskraftüberwachung stellt bei dem intelligenten Tool sicher, dass die erforderliche Presskraft erreicht ist und signalisiert dies über ein akustisches Signal. Auch die Verpresszeit sinkt deutlich.

Im Rahmen einer Pilotphase hatten vier Mitarbeiter des Werkzeugbaus Instandhaltung die Handschlauchpresse mehrere Wochen lang im Praxiseinsatz und in dieser Zeit rund 300 Schläuche in unterschiedlichen Längen konfektioniert. Dabei wurden die Vorteile schnell deutlich: Die Handschlauchpresse ist so leicht und handlich, dass sie unmittelbar in der Presse eingesetzt werden kann.

Wenige Handgriffe genügen, um die Schläuche auf Länge zu schneiden, zu verpressen und zu montieren. Sämtliche Zeiten fürs Messen der Schlauchlänge, den Weg zur pneumatischen Presse und die Druckkontrolle entfallen, was in Summe zu einer Zeiteinsparung von rund 80 Prozent führte. Hinzu kommt, dass ein und dieselbe Handschlauchpresse von mehreren Mitarbeitern parallel genutzt werden kann, da keinerlei individuelle Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Ein leistungsfähiger Akku mit einer Ladezeit von nur rund 15 Minuten erhöht zusätzlich den Bedienkomfort. Das elektrisch-hydraulische Werkzeug zur einfachen und schnellen Schlauchkonfektionierung eignet sich für Schläuche mit der Nennweite DN2. Nach den positiven Erfahrungen in der Pilotanwendung, gehört es bei Ford in Köln mittlerweile zum festen Werkzeugpool.