Intensiv im Dialog

Automatisierungstreff

Systeme – Gleich mit einem großen Bus reist Rittal vom 20. bis 22. März zum Automatisierungstreff nach Böblingen. Und nicht nur dies zeigt die Wertschätzung für die Veranstaltung. von Michael Kleine

18. Februar 2013

Der Automatisierungstreff in Böblingen spricht auch große Unternehmen wie Rittal an. »Und die Teilnahme hat sich für uns vom ersten Mal im Jahr 2009 an gelohnt«, berichtet Matthias Schüler, der für den gesamten Auftritt von Rittal in Böblingen verantwortlich ist. »Zuerst war es nur ein Workshop und eine kleine Ausstellung. Der erste Eindruck war aber so positiv, dass wir vier Jahre später das volle Programm fahren, inklusive Pressekonferenz, Forum, Workshops und unserem 24-Tonnen-Systembus.«

Der Automatisierungstreff ist für ihn wohltuend anders als das Gros der Veranstaltungen: »Es ist nicht wirklich eine Messe, sondern mehr eine Austauschplattform für Anwender. Hier können die Besucher und wir als Hersteller gleichermaßen profitieren.« Dieser Dialog macht den Automatisierungstreff für Schüler so »unique«, und die Erwartungen von Rittal werden mehr als erfüllt. »Wenn der Kunde unser System anwendet, können wir uns nur durch sein Feedback entsprechend verbessern und optimieren.« Und das sei beim Automatisierungstreff optimal gegeben, allein schon durch das Konzept der Workshops.

Auch wenn es manchmal ruhigere Phasen gibt, hat auch die Kontaktmesse einen Sinn. »Indem die Mittagspause der Workshops in die Ausstellung verlegt wurde, bekommen die Teilnehmer die Gelegenheit, sich auch alles anzuschauen«, nennt Schüler ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter. »Und es ist ein krönender Abschluss, nach den Workshops im Systembus von Rittal die ganze Brandbreite unserer Lösungen zu erfahren. Im Prinzip ist das eine rollende Messe mit direktem Kontakt zu den Produkten.«

Genau dieses System ist auch das Highlight für die Besucher – einzelne Produkte möchte Schüler gar nicht herausheben. Generell steht n Böblingen aber das Thema Engineering im Vordergrund; das spiegelt sich auch in den Workshops wider. »Ziel ist, unsere Kunden schon am Anfang eines Projekts zu unterstützen und gemeinsam effizient und kostengünstig zu planen«, umreißt Schüler den Hauptgedanken. »Wir haben mehr Zeit, gezielt auf Anfragen einzugehen und auch das eine oder andere live zu demonstrieren.«

Dreimal nah dabei

Drei Workshops wird Rittal auf dem Automatisierungstreff veranstalten. Für jeden hat Rittal den passenden Spezialisten mit im Team. Der erste heißt »Therm und Tools«. Hier geht es darum, wie sich die aufwendige Berechnung des Klimatisierungsbedarfs von Schaltschränken komfortabler und schneller realisieren lässt. Mit der Software RiTherm bietet Rittal dafür ein professionelles Tool, das die Planer umfassend unterstützt. »Es geht um die klimatechnische Planung von Schaltanlagen für Konstrukteure oder Planer aus Maschinenbau, Automobilindustrie oder Zulieferbetrieben. Wir sind dabei nicht auf bestimmte Branchen limitiert.«

Bei »Power und Tools« steht die Planungssoftware »Power Engineering« von Rittal im Mittelpunkt und der normgerechte Schalt- und Steuerungsanlagenbau nach der neuen Norm DIN EN 61439. »Viele Anwender sind verunsichert oder besorgt, ob diese Umstellung einen erheblichen Mehraufwand bedeutet und wie der Nachweis zu führen ist. Dank unserer Software besteht dazu kein Grund«, beruhigt Matthias Schüler. »Rittal bietet eine geprüfte Systemlösung samt Dokumentation. Ein wichtiges Thema in der Engineering-Welt.«

Im dritten Workshop präsentiert Rittal gemeinsam mit Eplan die Ergebnisse des Forschungsprojektes InnoCaT4. Gezeigt werden neue Technologien zur energieeffizienten Entwärmung von Schaltschränken sowie die Umsetzung mit der Software Eplan Pro Panel. »Es gibt erste softwaretechnische Umsetzungen, und unser Kunde soll uns sagen, ob wir damit auf dem richtigen Weg sind«, verrät Matthias Schüler.

Auf dem Forum ist Rittal zudem mit dem Thema »Effiziente Klimatisierung von Schaltschränken« vertreten – eben das volle Programm.

Erschienen in Ausgabe: 01/2013