IoT wird simulierbar

PTC und Ansys haben eine Schnittstelle in ThingWorkx für die Simulationssoftware Ansys angekündigt. Das ermöglicht die Analyse des digitalen Zwillings mit Hilfe von Ansys.

01. Juni 2017

Ein neuer Connector verbindet nun die IoT-Plattform ThingWorx von PTC mit der Simulationssoftware von Ansys. Das ermöglicht Simulationen, die einerseits auf konstruierten 3D-Modellen, andererseits aus aus Daten von im Betrieb befindlichen Maschinen und Anlagen beruhen. Anwender können dadurch ihre "digitalen Zwillinge" simulierten Szenarien unter ziehen, oder – je nach Sichtweise – ihre Simulationsmodelle um Nutzdaten anreichern. Zum Beispiel können die Maschinenhersteller Umwelteinflüsse wie Temperatur und Feuchtigkeit messen, in das Datenmodell übertragen und dort als Parameter für die Simulation nutzen. Die erhobenen und simulierten Daten lassen sich nutzen zur vorsorglichen Wartung der in Betrieb befindlichen Produkte sowie für konstruktive Verbesserungen. Die Schnittstelle soll nutzbar sein für IoT-Anwendungen, die mit ThingWorx entwickelt wurden.

"Nutzen zu ziehen aus den Daten, die durch vernetzte Produkte gewonnen werden, ist einer der Hauptgründe, warum Unternehmen in industrielles IoT investieren", sagt Catherine Kniker, Chief Revenue Officer für das Plattformgeschäft bei PTC. "Simulation kombiniert mit maschinellem Lernen kann Entwicklern von IoT-Lösungen helfen, die Daten zu identifizieren und zu interpretieren, die sie benötigen, um das Design und die Leistung zu verbessern – und die Produkte der nächsten Generation zu entwickeln. Wir sind gespannt, wie Lösungsentwickler neuen Wert schaffen, indem sie unsere Lösung mit Ansys, einem bevorzugten Simulationspartner, in ihren Applikationen kombinieren."