Jenseits des Standards

Sensoren der Serie 500 von Contrinex

24. November 2011

Contrinex legte bereits vor vielen Jahren mit der Serie 500 den Grundstein für verbesserte Sensortechnologie, mit welcher Schaltabstände bis zum 4-fachen des Normwertes erreicht werden. Der patentierte Condist-Oszillator ermöglicht diese außergewöhnlichen Abstände. Er besitzt im Vergleich zu konventionellen Schwingkreis-Oszillatoren eine wesentlich verbesserte Stabilität gegen Umwelteinflüsse, vor allem Temperaturen. Damit kann der Schaltpunkt hin zu größeren Schaltabständen verlagert werden.

Mit Integration der ASIC-Technologie (Application Sepific Integrated Circuit) konnte Contrinex nochmals eine erhebliche Performanceverbesserung erzielen. Durch die verringerte Anzahl von Bauteilen minimiert sich auch das Ausfallrisiko. Zudem konnten die EMV-Stabilität und die Vibrationsresistenz verbessert werden. Die Sensoren der Serie 500 detektieren mit Hilfe dieses Verfahrens nahezu unabhängig von der Objektgröße. Daher erkennen sie auch längliche filigrane Objekte wie Stäbe oder Drähte besonders gut.

Auch nicht-ferromagnetische Metalle werden noch bei großen Distanzen erfasst, was bei Applikationen mit variierenden Objekten ein großer Vorteil ist. Selbst Kohlefaser kann mit der Serie 500 problemlos erkannt werden. Dies ist die Grundvoraussetzung für einen automatisierten Prozess und damit ein erster Schritt in Richtung kommerzieller Nutzung dieses „Zukunfts“-Materials. 60 bis 80 % aller Ausfälle von induktiven Sensoren resultieren aus mechanischen Beschädigungen. Die einfachste und effizienteste Lösung, um dieses Ausfallpotential zu verringern, ist die Vergrößerung des Abstands zwischen Sensor und Gefahrenquelle. Mit Hilfe der Serie 500 ist somit eine Stillstandszeitverringerung von bis zu 60 % möglich. All diese herausragenden Eigenschaften überzeugten bereits viele Sensoranwender in den verschiedensten Bereichen wie dem Maschinenbau, Windkraftanlagen oder der Intralogistik.