Kabelverschraubung VentGland

Wiska löst Kondenswasserproblem in Gehäusen

27. Januar 2010

In Elektronikgehäusen, Sensoren und anderen elektrischen Geräten kommt es immer wieder zu Ausfällen auf Grund von Kondenswasser – und dies trotz einer hohen IP-Schutzklasse, die unter anderem dafür sorgt, dass die Geräte sicher vor Wasser geschützt sind. Der Grund für diese Ausfälle liegt im Gehäuse: Es ist zwar flüssigkeitsdicht, ermöglicht aber dennoch einen Gasaustausch – Wasserdampf kann also immer noch in das Gehäuse eindringen. Und dies geschieht immer, sobald ein Druckunterschied zwischen Gehäuseinnenraum und Außenwelt existiert, z. B. bei schnellen Temperaturwechseln wie Regen, Wellenschlag oder Einfahrt in einen Tunnel. Auf Grund eines Unterdrucks im Gehäuse wird feuchte Luft durch die Dichtung von außen eingesaugt. Die Luft kondensiert und das entstehende Wasser führt schnell zu Korrosion, Kurzschlüssen und somit dem Ausfall des Gerätes.

Mit VentGland hat Wiska eine Kabelverschraubung entwickelt, die durch ihre integrierte ePTFE Gore Membran das Gehäuse förmlich atmen lässt und somit Druckunterschiede ausgleicht. Somit kommt es zu keinem Gasaustausch und die Kondenswasserbildung wird vermieden - VentGland bietet mit der hohen Schutzart IP69K absolute Dichtheit gegen Staub und Wasser bei gleichzeitigem Schutz vor Kondenswasser. Auf Grund der identischen Größen und Bauart, verglichen mit einer Standard-Verschraubung, kann VentGland ganz einfach und ohne zusätzlichen Montageaufwand durch Bohrungen oder weitere Bauteile gegen eine vorherige Kabelverschraubung ausgetauscht werden. Die weltweit einzige atmende Kabelverschraubung wird täglich zuverlässig in der Außenbeleuchtung, in Wetterstationen und Elektroniksensoren eingesetzt und sorgt mit ihrer patentierten Wirkungsweise für maximale Sicherheit.