Diese Norm verwendet erstmals eine genauere Berechnung des Ersatzstirnrades und ermöglicht so eine deutlich präzisere Vorhersage für Fressschäden, insbesondere bei Hypoidrädern.

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Neu ist auch die Berechnung des Flankenbruchs für Kegel- und Hypoidräder nach dem Normentwurf ISO/DTS 10300–4 (2019) implementiert (Modul ZZ4). Die Berechnung basiert auf dem Ansatz nach Dr. Witzig, FZG München, und ermittelt das Flankenbruchrisiko über die gesamte aktive Flanke, was zu einer umfassenden Bewertung der Verzahnung führt.

Auch ist es nun möglich, die Kegelradgeometrie in die GEMS-Software von Gleason zu exportieren bzw. Daten aus dieser Software zu importieren (Modul CD3). Damit kann ein Kegelrad in Kisssoft ausgelegt und zur Fertigung direkt in GEMS eingelesen werden, um die Drehlinge, Fußradien und weitere Parameter zu überprüfen. Die Schnittstelle erlaubt eine deutlich effizientere Vorgehensweise in der Entwicklung von Kegelrädern.