Kein unerlaubter Zutritt

Kommunikationstechnik

Zutrittskontrolle – Das elektronische Zündschloss von Motometer bietet eine effektive und kostengünstige Lösung, um die unautorisierte Inbetriebnahme von Fahrzeugen und Maschinen zu unterbinden – und so Ärger und Kosten zu vermeiden.

19. März 2014

Die Kriminalitätsrate bei mobilen Baumaschinen steigt kontinuierlich, gerade weil die Geräte oft an abgelegenen und uneinsehbaren Stellen stehen. Bauunternehmer und Vermieter von Baumaschinen könnten erhebliche Kosten einsparen, wenn sie ihre Flotten mit Diebstahlschutzsystemen ausstatten.

Derzeit schreckt die meisten aber das vergleichsweise hohe Investitionsvolumen solcher Produkte ab. Dass Diebstahlschutz aber durchaus kostengünstig und mit wenig technischem Aufwand möglich ist, hat Motometer bereits mit der elektronischen Wegfahrsperre Motoguard gezeigt. Jetzt geht das Unternehmen aus Mühlacker-Lomersheim einen Schritt weiter und präsentiert mit dem optimierten CAN Ignition Control eine »Out-of-the-box«-Lösung speziell für klein- und mittelgroße Serien.

CAN Ignition Control bietet laut Hersteller eine effektive und kostengünstige Lösung, damit keine unautorisierten Personen die Fahrzeuge und Maschinen in Betrieb nehmen können. Es kann in einem weiten Einsatzbereich eingesetzt werden, von Baumaschinen oder Nutzfahrzeugen jeglicher Art im kommunalen oder landwirtschaftlichen Bereich bis hin zu stationären Motoren oder Arbeitsmaschinen.

Eindeutig identifizieren

Der Zutrittsschutz von Motometer kommuniziert via CAN-Bus und unterstützt Geschwindigkeiten bis zu einem Megabit pro Sekunde. Das Gerät erkennt über den codierten Fahrzeugschlüssel, ob der Fahrer autorisiert ist, die Maschine zu starten, und identifiziert zusätzlich den Fahrer. Es ist möglich, bis zu drei unterschiedliche Schlüssel anzulernen beziehungsweise diese auch wieder zu löschen.

Mit CAN Ignition Control ist eine eindeutige Schlüsselidentifikation garantiert. Auf dem Gerät kann der Betreiber unter anderem die individuellen Fahrzeugeinstellungen jedes Fahrers speichern, sodass sich beim Starten der Maschine etwa die bevorzugte Sitzposition oder die Sensibilität des Joysticks automatisch einstellt. Außerdem ist es möglich, bestimmte Fahrzeugkonfigurationen beziehungsweise -funktionen auf jedem Schlüssel festzulegen, die dann für bestimmte Benutzer der Maschine freigegeben oder gesperrt sind.

Die Programmierung kann durch den Hersteller oder durch den Benutzer mit Hilfe eines Peak-CAN-Adapters innerhalb weniger Minuten bequem und einfach erfolgen – und das ohne Software. Das Speichern von Betriebsstunden ist eine weitere nützliche Funktion des CAN Ignition Control– vor allem beim Kauf und Verkauf der Baumaschinen. Projektkosten und lange Projektzeiten werden komplett eliminiert.

Mit einem Spannungsbereich von 7 bis 60 Volt und einem Temperaturbereich von 40 bis 85 Grad Celsius ist das elektronische Zündschloss CAN Ignition Control optimal auf die anspruchsvolle Umgebung von Bau- und Arbeitsmaschinen ausgerichtet. Dem früher bekannten Problem mit Kriechströmen wirkt das neue Bauteil mit einem Stromverbrauch im Stand-by von höchstens 15 Mikroampere effektiv entgegen.

Auf einen Blick

Motometer

- Als Eigentümer der Marke Motometer und Vertrags-partner von Stoneridge Electronics vertreibt Moto-meter weltweit Produkte für Fahrzeughersteller, Werkstätten und Servicebetriebe.

- Zum Produktportfolio zählen neben Werkstatt- und Prüfgeräten auch Fahrtenschreiber, Anzeigeinstrumente, Sensoren und Telematiklösungen.

Erschienen in Ausgabe: 01/2014