Keine Chance für Dellen und Beulen

Die INB Vision AG, ein Unternehmen der Micro-Epsilon Gruppe, hat die Softwarepakete für das Messsystem Surface Control zur Defekterkennung auf diffus reflektierenden Oberflächen aktualisiert. Die Software Surface Control DefMap3D 6.0 wird zur Detektion und detaillierten Analyse von Oberflächenfehlern im Labor verwendet. Das Paket Surface Control Inspection Tools 1.3 kann dagegen für die vollautomatische Defekterkennung in der Produktion verwendet werden.

21. Mai 2015

Für die Detektion und Analyse von 3D-Oberflächenfehlern bietet die Software Surface Control DefMap3D 6.0 eine Lösung. Sie wird zur Konfiguration des 3D-Sensors Surface Control sowie zur einfachen Einrichtung der Prüfaufgabe und zur schnellen Datenauswertung eingesetzt. DefMap3D erkennt und bewertet kleine lokale Oberflächenformfehler auch auf Oberflächen, die geometrische Toleranzen aufweisen.

Für die Inspektion großer Bauteile fasst DefMap3D 6.0 verschiedene Sensorpositionen in einem Projekt zusammen. Angepasst an die Bauteilgeometrie können mehrere Messbereiche innerhalb jeder Sensorposition definiert werden. In dem jeweiligen Messbereich kommen die optimalen Analysewerkzeuge für die zu erkennenden Fehlerarten zum Einsatz. Der erweiterte 3D-Viewer kann die Oberfläche unter definierten Lichtbedingungen fotorealistisch darstellen. Der einzigartige „Digitale Lichttunnel“ kann auch mit der Simulation mehrerer paralleler Streifen für die Kombination verschiedener Sensorpositionen in der Gesamtansicht eingesetzt werden. Mit dem „Digitalen Abziehstein“ kann der Anpressdruck eines physischen Abziehsteins simuliert werden. Die Darstellung der relevanten Abweichungen wird so deutlich optimiert.

Die Anwendungsgebiete sind Bewertung der sichtbaren lokalen Abweichungen auf Instrumententafeln, Messung kleiner Serien für die Prozessoptimierung auf Spritzgussteilen, robotergestützte Inspektion mehrerer Messfelder auf Karosseriebauteilen und vielem mehr.

Das Softwarepaket Surface Control Inspection Tools 1.3 eignet sich für die automatische Defekterkennung in der Fertigung. Es ist modular aufgebaut, die erforderlichen Werkzeuge für die kundenspezifische Prüfaufgabe werden exakt abgebildet. Über eine Schnittstelle kommuniziert die Software mit übergeordneten Steuerungen und regelt den Prozess über iO-/niO-Entscheidungen.