Keinerlei Gewichtsprobleme

Produktfamilie Light Rail von Rollon

25. März 2010

Viele Applikationen erfordern ein besonders geringes Gewicht ihrer Bestandteile. Um diesen Fällen gerecht zu werden, bietet Rollon die Produktfamilie Light Rail an. Sie besteht aus fünf Baureihen mit Voll- und Teilauszügen, die sich sämtlich durch besonders geringes Schienengewicht auszeichnen. Alle für die richtige Auswahl relevanten Kriterien sind im neuen Produktkatalog übersichtlich dargestellt.

Anwendungen, in denen das Schienengewicht neben der Belastbarkeit eine entscheidende Rolle spielt, sind die bevorzugten Einsatzgebiete der Produktfamilie Light Rail. Die Baureihen bestehen aus kaltgewalztem, feuerverzinktem oder optional chromatiertem Stahl mit kathodischem Kantenschutz. Selbst bei großen Lasten ist ein leiser und ruhiger Lauf gewährleistet, der auch Seitenstößen gegenüber unempfindlich ist. Alle Stöße werden elastisch abgefedert und bleibende Verformungen so vermieden. Dadurch bieten die Light Rail-Auszüge eine hohe Funktionssicherheit, die auch durch eine Selbstreinigung der Kugellaufbahnen gewährleistet wird.

Die Verfahrgeschwindigkeit der Light Rail beträgt abhängig vom Anwendungsfall maximal 0,5 m/s. Die besten Ergebnisse werden mit der Light Rail erzielt, wenn die Führungen mit konstantem Hub bewegt werden. Sie werden in der Regel paarweise vertikal eingebaut, um die optimale Belastbarkeit zu nutzen. Dabei sollte der Einsatz von Einzelschienen auf Grund der auftretenden Momente vermieden werden. Horizontal eingebaute Auszüge können grundsätzlich auf Zug oder Druck axial belastet werden. Wird das Schienenpaar auf parallelen, planen Montageflächen befestigt, passen sich feste und bewegliche Schiene der Montagekonstruktion an. Interne Anschläge zum Stoppen der unbelasteten Schiene sind vorhanden und sollten mit externen Endanschlägen kombiniert werden.

Die Light Rail-Auszüge der Baureihen LFS 46 und LFS 58 SC sind mit einer Rückrollsicherung für den geschlossenen Zustand ausgestattet, außerdem verfügt die LFS 58 SC über einen automatischen Einzug und eine Dämpfung. Beim automatischen Einzug wird die Führung durch eine Federmechanik vor Erreichen der Endposition vollständig eingezogen. Beim Vollauszug LFS 46 ist die Innenschiene mit einer Klinke lösbar.