Kettler baut Werkzeuge selbst

Sportartikel-Hersteller arbeitet im Werkzeugbau mit Catia NC Manufacturing von Transcat PLM

11. Oktober 2013

In Sachen Werkzeugbau setzt Kettler auf Eigenproduktion statt auf Zukauf. Rund 100 Neuwerkzeuge benötigt der bekannte Hersteller von Sportgeräten, Fahrrädern und Gartenmöbeln jedes Jahr. Die hohe Fertigungstiefe hat sich in puncto Qualität bewährt, bringt aber auch einen erhöhten Zeitdruck für die Werkzeugentwicklung mit sich. Um die Aufgaben zügig bewältigen zu können, verwenden die Werkzeugbauer von Kettler am Standort Werl Catia NC Manufacturing, bereitgestellt von Transcat PLM.

In der dortigen NC-Programmierabteilung fertigen drei Mitarbeiter auf sechs CNC-Fräsmaschinen und zwei Senkerodiermaschinen, die im Zwei-Schicht-Betrieb und am Wochenende betrieben werden. Catia V5 wird seit 2007 für die 3D-Formbearbeitung verwendet. Jeder der drei Mitarbeiter verfügt über einen Arbeitsplatz mit kombinierter Konfiguration von Konstruktion und NC-Programmierung, weil die Programmierung aus Zeitgründen oft parallel zur Konstruktion erfolgt.

In der Produktentwicklung und der Formenkonstruktion arbeitet Kettler auch mit dem System Solid Edge. Die Konstruktionsdaten werden im IGES-Format übernommen. Diese Daten lassen sich in Catia direkt ohne Verlust weiterverarbeiten und in der NC-Programmierung umsetzen. Mit Transcat PLM ist Kettler regelmäßig in Kontakt. Bei jedem neuen Release werden in einem Workshop gemeinsam die Neuerungen erprobt und die Konfigurationen entsprechend angepasst.

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