Kipp stellt pneumatische Spannelemente vor

Die neuen Spannelemente von Kipp zeichnen sich durch ihre pneumatische Funktionsweise aus und sind vor allem für den Einsatz in Bearbeitungsmaschinen geeignet.

06. Februar 2019
Kipp Spannelemente pneumatisch sind vor allem für den Einsatz in Bearbeitungsmaschinen geeignet. (Bild: Heinrich Kipp Werk)

Der Formspanner pneumatisch (1) besteht aus einem Spannkörper (Vergütungsstahl) und einer Spannzange (hochfestem Aluminium). Nach dem Anschrauben des Spannkörpers an die gewünschte Vorrichtung wird die Spannzange durch Druckluft an den Markierungen „Öffnen“ oder „Schließen“ pneumatisch entriegelt oder verschlossen. Ein einfacher Wechsel der Spannzange erlaubt das schnelle und sichere Spannen verschiedener Werkstücke mit unregelmäßigen Konturen.

Die Nutzung des Zugspanners pneumatisch (2) sieht eine Verschraubung des Werkstücks mit einem Spannbolzen vor. Anschließend erfolgt das Öffnen und Schließen durch das Anlegen von Druckluft an den gekennzeichneten Anschlüssen. Ein weiterer Anschluss dient zum Ausblasen und Reinigen der Auflagefläche. Zusätzlich kann über diese Schnittstelle eine Abfrage durchgeführt werden, ob das Werkstück auf der Fläche aufliegt. Der Zugspanner pneumatisch kann zudem als Nullpunkt-Spannsystem verwendet werden.

Maßgebliches Unterscheidungsmerkmal der Produkte Niederzugspanner pneumatisch (3), Schwenkspanner pneumatisch (4) und Seitenspanner pneumatisch (5) ist die Richtung, von der die zu bearbeitenden Werkstücke gespannt werden. Beim Niederzugspanner pneumatisch (3) erfolgt die Spannung von oben. Der Schwenkspanner pneumatisch (4) verfügt über eine Schwenkfunktion, die ein freies Einlegen, Entnehmen und Spannen der Werkstücke von oben ermöglicht. Optimale Zugänglichkeit gestattet der Seitenspanner pneumatisch (5): Durch die seitliche Spannung ist die obere Bearbeitungsfläche frei von Störkanten.