Messunsicherheiten automatisch berechnen

Mithilfe der cloudfähigen Software Ki-Studio Lab von Kistler lassen sich Messunsicherheiten automatisch berechnen. Zu sehen auf der Sensor+Test.

03. Juni 2019
Messunsicherheiten automatisch berechnen
Ergänzt das Kidaq-System um ein neues Element: die Software Jbeam für die Datenanalyse. (Bild: Kistler)

Auf der letzten Sensor + Test stellte Kistler das generische Datenerfassungssystem Kidaq vor. Es nimmt alle gängigen Messgrößen in einem System auf. Kidaq arbeitet mit der Software Ki-Studio Lab, welche die neue Funktion Ki-Xact enthält. Diese ermöglicht erstmals die automatische Berechnung von Messunsicherheiten. »Das ist ein Meilenstein in der Messtechnik«, so Manuel Blattner, Head of Strategic Business Field Test & Measurement bei Kistler. »Bislang war es kompliziert und zeitraubend, die Messunsicherheit zu ermitteln – und führte dazu, dass viele Anwender völlig darauf verzichteten. Das ging natürlich zu Lasten der Ergebnisqualität«.

Ki-Xact berücksichtigt automatisch die Faktoren, die Messungen beeinflussen und Ergebnisse verzerren könnten. Damit gewinnen Messergebnisse deutlich an Aussagekraft. Zugleich kann der Anwender den Messaufbau gezielt verändern, um noch genauere Messungen zu erreichen. Ki-Xact lässt sich in Verbindung mit ausgewählten Messkomponenten von Kistler anwenden und wird laufend ausgebaut.

Messergebnisse ortsunabhängig verwalten und analysieren

Bei Kistler sind nicht nur die Messdaten, sondern auch die komplette Applikation Ki-Studio Lab ortsunabhängig in der Cloud verfügbar. Die Software für die Datenanalyse jBEAM vervollständigt die Messkette. Mit diesem Analysetool werden Messdaten nach der Erfassung gezielt verarbeitet. Mit ihm lassen sich Ergebnisse übersichtlich grafisch darstellen, verrechnen und mit Videos kombinieren. Die komplette Messkette von Kistler – inklusive der neuen Produkte von Sensor bis Cloud – wird in

Sensor + Test, Halle 1, Stand 411