Klarer Anspruch an Liefertreue, Lieferzeiten, Flexibilität

Voith Turbo Werk in Crailsheim erhält topmoderne Struktur

30. November 2007

Mit höherer Liefertreue, kürzeren Lieferzeiten und höherer Flexibilität wird sich Voith Turbo Industrie künftig noch mehr an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Zur Realisierung dieser Ansprüche wurde ein Werksentwicklungsplan aufgesetzt. Er bildet die Grundlage dafür, bis 2009 in Crailsheim ein hochmodernes Werk zu schaffen, das mit effizienten Prozessen und optimierter Logistik über Jahre hinaus international wettbewerbsfähig ist.

Das Voith Turbo Werk in Crailsheim erfährt derzeit eine weit reichende Umstrukturierung, die Produktion und Logistik gleichermaßen betrifft. Mit einer Kombination aus anspruchsvollen Gebäuden, transparenten Prozessen und einer motivierenden Arbeitsatmosphäre will das Unternehmen seine Lieferzeiten und Produktqualitäten weiter verbessern. Damit kommt der Maschinenbauer seinen Kunden entgegen, die immer mehr Wert auf schnelle und flexible Bearbeitung ihrer Aufträge legen.

Die Umsetzung des Werksentwicklungsplans ist in vollem Gange. Noch in diesem Jahr werden neue Hallen für die Montage und Prüfung der Produkte Vorecon und WinDrive fertig gestellt. Seit Oktober stehen außerdem die Produktbereiche Gelenkwellen und Anfahrkomponenten an. Zudem werden die bestehenden Strukturen den veränderten Anforderungen an die Voith Produkte in Bezug auf Typen, Größe und höhere Leistung angepasst. Bisher werden beispielsweise in einer Halle von 600 Quadratmetern jährlich 30 Vorecons montiert, geprüft und lackiert. Künftig wird ein Vorecon pro Woche montiert - auf 2.000 Quadratmetern. Somit kann Voith Turbo die von den Kunden geforderten höheren Stückzahlen, Dimensionen und Gewichte zuverlässig anbieten. In den Hallen selbst wird es ein neues Farbgebungskonzept geben, das die Prozesstransparenz fördert und dem Werk ein einheitliches Voith-Erscheinungsbild verleiht.

Auch in der Logistik arbeitet Voith Turbo daran, in Zukunft Maßstäbe zu setzen. Die interne und externe Logistik wird deshalb ein eigener Bereich. Bewährte Prinzipien aus anderen Branchen, wie Fließmontage, Kanban-Prinzip und One-piece-flow, sollen im neuen Produktionskonzept Eingang finden. Für eine logistikgerechte Materialversorgung des Standorts wird es einen neuen Wareneingang und ein zentrales Rohteilelager geben. So sollen Transportwege verkürzt, Lagerengpässe minimiert und die Durchlaufzeiten um 20 Prozent gesenkt werden. „Unsere Kunden sollen die Resultate des Werksentwicklungsplans spüren: nämlich kurze und verlässliche Lieferzeiten, gerade auch in Zeiten hoher Auslastung“, so Geschäftsführer Dr. Jürgen Zeschky.

Doch die Umgestaltung bringt nicht nur Vorteile für die Kunden. Auch die Mitarbeiter werden Verbesserungen spüren. Zur Werksentwicklung gehört eine motivierende Arbeitsatmosphäre, hohe Arbeitssicherheit und eine standardisierte Arbeitsplatzgestaltung. Dies zeigt sich beispielsweise in modernen, ergonomischen Montageplätzen oder in neu gestalteten Sozial- und Bürogebäuden. An den Plänen arbeitet ein Team aus externen Experten und Voith Mitarbeitern. Weitere Mitarbeiter steuern ihre Ideen bei, die sie aufgrund ihrer Erfahrung entwickeln. Darüber hinaus soll die Werksentwicklung die Wettbewerbsfähigkeit sichern - und damit auch die Beschäftigung am Standort Crailsheim.