Klein, schnell, präzise

Wärmebildkamera von Optris

23. März 2011

Optris stellt auf der Hannover Messe die zweite Generation der optris PI Wärmebildkamera vor. Die Kamera ist mit einem komplett neuen Detektor ausgestattet, was zu Verbesserungen des Messgerätes führt.

„Die neue Generation an Detektoren ermöglicht die Messung sehr kleiner Objekte im µm-Bereich“, unterstreicht Geschäftsführer Dr.-Ing. Ulrich Kienitz. „Durch eine optimierte Signalverarbeitung können die Wärmebilder nun mit 120 Hz - ein Bild alle 8 ms - dargestellt werden.“

Die optris PI basiert auf einem neuen, kleineren Detektor mit 160 x 120 Pixel, welcher Messobjekte örtlich noch besser auflöst. Darstellbar sind thermische Prozesse sehr kleiner Objekte ab 50 μm. Exakte Messungen können ab einer Größe von 0,5 mm durchgeführt werden, z.B. beim Erwärmen von Preformen in der PET-Flaschenproduktion. Austauschbare Hochleistungsoptiken lassen eine Anpassung an unterschiedliche Messabstände und Objektgrößen zu.

Die stationäre Infrarotkamera wird über USB2.0 an einen Rechner angeschlossen und ist sofort nach dem Verbinden einsatzbereit. Die PC-Software optris PI Connect stellt die erfassten Temperaturdaten mit bis zu 120 Hz (8 ms pro Bild) dar. Messereignisse lassen sich als Schnappschüsse bzw. Videosequenzen erfassen, nachträglich analysieren und archivieren.

Die optris PI ist eine der kleinsten Wärmebildkameras der Welt (Maße: 45 x 45 x 62 mm) und wiegt einsatzbereit inkl. Optik und Kabel nur 250 Gramm. So wird die Kamera in Kombination mit einem Tablett-PC auch mobil eingesetzt und schließt die bisher bestehende Lücke zwischen tragbaren Infrarot-Schnappschuss-Kameras und rein stationären Geräten.