Klein, stark, smart

Neue Hochleistungsejektoren mit integriertem Mehrwert

20. Juni 2013

Die neue Ejektoren-Baureihe SCPS/SCPSi mit Düsengrößen von 0,7 bis 1,5 Millimeter setzt ein Zeichen für mehr Automationseffizienz. Zum Einsatz kommen die Ejektoren in unterschiedlichen Industrien wie Verpackung, Metall, Kunststoff, Glas oder auch Solar.

Mit der Ejektoren-Baureihe SCPS/SCPSi hat Vakuumtechnik-Spezialist Schmalz sein Portfolio um besonders kleinbauende Ejektoren mit maximaler Funktionsintegration erweitert. Mit einer Baugröße von 18 x 105 x 99 Millimetern, einem Saugvermögen bis 65 Liter in der Minute und einem Druckbereich von zwei bis sechs bar überzeugen diese kompakten Lösungen bei der Handhabung von saugdichten und leicht porösen Werkstücken. Damit sind sie geeignet für den Einsatz in Anlagen mit beengten Platzverhältnissen und Prozessen mit hohen Dynamik-Anforderungen.

Schmalz hat die Kompaktejektoren der Ausführungen SCPS und SCPSi mit mehr Funktionen ausgestattet. Auch fluidtechnisch hat der Vakuum-Spezialist die Baureihe optimiert: Hochleistungsdüsen sorgen dafür, dass der Ejektor in Sekundenbruchteilen ein hohes Vakuum zur Verfügung stellt. Gepaart mit schnellen Ventilschaltzeiten sorgt die Performance der neuen Baureihe für kurze Taktzeiten für Anwendungen bis weit über 200 Takte in der Minute. Für einen wirtschaftlichen Betrieb sind die Ejektoren weiterhin mit einer automatischen Luftsparfunktion versehen. Diese senkt den Druckluftverbrauch um bis zu 80 Prozent und reduziert dadurch die Betriebskosten. Ist gerade kein Vakuum erforderlich, schaltet diese Funktion die Druckluft- Erzeugung einfach ab. Gleichzeitig überwacht sie permanent das Vakuum-Niveau und reagiert bei einem übermäßigen Abfall sofort.

Um die Ejektoren an das Werkstück und an den Prozess anzupassen, hat Schmalz sie mit einer automatischen, stärkenregulierbaren Abblasfunktion ausgestattet. Das ermöglicht schnelleres Ablegen der Teile und erhöht die Prozessdynamik. Zu den weiteren Features der Kompaktejektoren gehört die benutzerfreundlich gestaltete Displayanzeige. Sie informiert den Betreiber auf einen Blick über die wichtigsten Vakuum-Parameter. Gleichzeitig erleichtern große Tasten und eine klare Menüstruktur die Bedienung. Mit der serienmäßigen IO-Link-Schnittstelle der SCPSi-Ausführung kann der Betreiber die Parametrierung und Diagnose des Ejektors auch von der zentralen Anlagensteuerung aus vornehmen.

Die SCPSi-Ejektoren verfügen über eine integrierte Condition-Monitoring-Funktion. Diese misst und überwacht kontinuierlich die Dichtheit und den Unterdruck des Vakuum-Systems. Der Betreiber erkennt frühzeitig Fehler und kann diese beheben. Die Vakuum-Erzeuger messen alle wichtigen Energie- und Performance-Daten und kommunizieren über den vorhandenen IO-Link-Master mit übergeordneten Feldbussystemen. Der Anlagenbetreiber kann die Daten somit in seiner Steuerung auslesen, überwachen und optimieren. Damit senkt er den Energieverbrauch, erhöht die Anlagenverfügbarkeit und kann das System leistungsgerechter auslegen. Die platzsparende und robuste Einheit lässt sich zudem direkt am Handling-System anbauen. Das vereinfacht die Installation und schafft Platz.