Kleiner Kraftprotz rockt die Spindel

Die DriveLine Stellantriebe der Siko GmbH eignen sich gut für kurze Takt- und Umrüstzeiten, Produktivität und Qualität bei geringen Investitionskosten. Der neue Stellantrieb AG06 bietet mit seiner geringen Größe eine gute Leistungsdichte für dezentrale Positionieraufgaben.

27. Februar 2014

Der intelligente Stellantrieb AG06 erledigt sämtliche Aufgaben, wie das automatische Verstellen von Formaten, Anschlägen und Werkzeugen. Dies gilt auch für Einbausituationen mit höheren Kraftanforderungen.

Der AG06 lässt sich flexibel in diverse Maschinenkonzeptionen integrieren. Die Inbetriebnahme erfolgt entweder am Antrieb selbst oder über die Buskommunikation. Für die Montage ist kein zusätzliches Material erforderlich. Der Programmieraufwand sowie die Rüst- und Einstellzeiten sind gering, so dass eine schnelle Aktivierung möglich ist. Der Anwender wird bei der Inbetriebnahme durch ein zweizeiliges Display unterstützt. Zudem ermöglicht es im Betrieb die Beobachtung von Soll- und Istwert.

Der AG06 verfügt über eine Edelstahl-Hohlwelle mit einem Durchmesser von 20 Millimetern. Das glasfaserverstärkte Kunststoffgehäuse mit glatter Oberfläche ist weitestgehend säure- und laugenresistent. Der Stellantrieb wird direkt an Vorschub- und Hilfsachsen angebaut.

In dem kompakten Gehäuse befindet sich ein bürstenloser 24 V DC-Motor mit einem Planetengetriebe, Controller, Leistungselektronik und integriertem Feldbus-Interface.

Die Einbindung in verschiedene Sicherheitskonzepte ist mit dem AG06 einfach zu realisieren, da die Spannungsversorgung für die Steuer- und Leistungselektronik getrennt erfolgt. Die übergeordnete SPS wird durch die integrierte Regelelektronik entlastet. Außerdem sind Überwachungsfunktionen für Temperatur-, Strom- und Schleppfehler im Antrieb integriert. Der Ladezustand der Batterie wird kontinuierlich überwacht, so dass ein notwendiger Batteriewechsel, der durch den Anwender durchgeführt werden kann, frühzeitig angezeigt beziehungsweise gemeldet wird. Durch die Batteriepufferung des magnetischen Messsystems werden auch Positionsabweichungen im stromlosen Zustand erfasst und eine erneute Referenzierung erübrigt sich.

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