Kompakt, aber OHO

Tritex II Aktuatoren von Exlar

25. August 2012

Einbauen – Spannungsversorgung- und Kommunikationsverbindungen dran – los!

So einfach lässt sich „reduzierter Installationsaufwand“ benennen. Mit den voll integrierten Tritex II AC-Aktuatoren hat Exlar einen Meilenstein gesetzt für die dezentrale Bewegungssteuerung an Maschinen.

So beinhalten die Konstruktionselemente das Leistungs-Netzteil, die AC-Servosteuerung, digitale Positionskontrolle, den bürstenlosen Antrieb sowie den linearen oder rotativen Abtrieb in einem kompakten, und dicht geschlossenen Gehäuse mit darauf abgestimmtem Temperaturmanagement.

So wurde es möglich, höchste Leistungsdichte auf kleinstem „Fußabdruck“ zu realisieren, so dass dem Anwender im Bauraum eines bisherigen hydraulischen bzw. pneumatischen Zylinders eine vollständig elektronische Lösung zur Verfügung steht. Mit bis zu 1,5kW Leistung im Dauerbetrieb, 32kN kurzfristiger Spitzenkraft und Geschwindigkeiten bis zu 800mm/s warten die Tritex II mit Leistungsdaten auf, die so kaum ein anderer integrierter Servoantrieb zu bieten hat.

Tritex II Aktuatoren beinhalten serienmäßig einen 1,5kW Servo-Verstärker mit einer Stellelektronik, die über Bus-Schnittstellen nach europäischen Industrienormen mit dem Netzwerk kommuniziert. Die Aktuatoren verfügen über Positions-, Geschwindigkeits- und Kraftregelung. Außerdem sind sie in der Lage, Bewegungen im Verbund oder verkettet zu realisieren, wobei der temperaturmäßige Arbeitsbereich zwischen -40 und +65?°C liegt. Über die von Exlar patentierte Rollengewindespindel wird die Drehbewegung des Motors in eine lineare konvertiert und das mit hohen Kräften und Langlebigkeit.

Die Interface-Software macht es dem Tritex II möglich, nahezu alle gewünschten Bewegungen auszuführen, sei es in inkrementellen oder absoluten Positionen, das Erreichen eines bestimmten Kraftmomentes oder auch in Reaktion auf auslösende Momente wie Sensor-Input, andere Bewegungen oder ebenfalls vorgegebene Kraftmomente.

Auch in dieser Ausführung stehen Input- und Outputmöglichkeiten zur Verfügung, wie „gegen Last“ zu operieren oder analogen Signalen zu folgen, auf Positionierkommandos seitens Sensoren oder Leitstelle zu reagieren bzw. andere Einheiten mit solchen Signalen zu versorgen.