Kompaktheit bei Micro-Epsilon

Linienscanner mit integriertem Controller

19. Juni 2008

Dem Kundenwunsch nach immer kompakteren Sensoren wird nun auch bei Linienscannern Rechnung getragen. Micro-Epsilon stellt eine neue Generation von Linienscannern vor. Der wichtigste Unterschied des neuen scanCONTROL 2700 zu herkömmlichen Linienscannern ist der integrierte Controller. D. h. zur Messdatenauswertung ist kein weiteres Bauteil notwendig. Trotzdem ist der Messkopf sehr kompakt in seinen Abmessungen. Diese Kompaktheit prädestiniert den Scanner für den Einsatz bei Automatisierungslösungen, wo ohnehin der Platz häufig gering ist. Typische Messaufgaben für den scanCONTROL 2700 sind das Erfassen von Profilen und das Messen von Winkeln, Spalten und Abständen. Zur Konvertierung der Daten in gängige Feldbussysteme ist ein kleines Ausgabemodul für Hutschienenmontage nötig. Damit werden die Profildaten wahlweise auf CAN-Bus, Profibus DP, Ethercat oder IEEE ausgegeben. Die Laser-Linienscanner Scancontrol 2700 nutzen dazu das Triangulationsprinzip zur zweidimensionalen Erfassung von Profilen auf unterschiedlichsten Objektoberflächen. Im Gegensatz zu den bekannten Punkt-Lasersensoren wird durch eine Linien-Optik eine Laserlinie auf die Messobjektoberfläche projiziert. Das diffus reflektierte Licht wird über eine hochwertige Optik auf eine CMOS-Matrix abgebildet und zweidimensional ausgewertet. Neben der Abstandsinformation (Z-Achse) wird auch die exakte Position eines jeden Punktes auf der Laserlinie (X-Achse) erfasst und vom System ausgegeben. Bei bewegten Objekten oder bei Traversierung des Sensors sind auch 3D-Darstellungen möglich.