Kompetenzen näherbringen

Automatisierungstreff

RFID – Kaum irgendwo anders sei es so effektiv und fruchtbar, Kompetenzen zu vermitteln, wie auf dem Automatisierungstreff, sagt Contrinex. Praktisch schlägt sich das in einem RFID-Workshop nieder.

10. Februar 2014

Mit der Methode der Radio Frequency Identification (RFID) ist es möglich, über permanente elektronische Etiketten, Transponder oder Tags genannt, Objekte während des Produktions- oder Logistikprozesses zu identifizieren und wesentliche Daten für Rückverfolgung und Qualitätssicherung abzuspeichern.

Mit ihren RFID-Lösungen bietet Contrinex aus der Schweiz Lösungen für die vernetzte Automatisierung sowie eine flexible Produktion. Aufgrund der Erfahrung in der Ganzmetall-Sensortechnologie hat das Unternehmen die langlebigsten Ganzmetall-Transponder im Niederfrequenz-Bereich im Programm. Beim Hochfrequenz-RFID-System kann der Anwender bis zu 253 Schreib-/Leseköpfe über eine RS485-Busleitung adressieren. Kostenintensive Fehler in komplexen Anlagen lassen sich so ausschließen und der Materialfluss rationalisieren.

Bei Contrinex liegt die Kompetenz vor allem im Tag, also im Übertragungselement, sagt Ingmar Stotz, Corporate Regional Manager aus dem Contrinex-Headquarter in Givisiez. »Wir sind hier sehr stark und präsent und bieten wir den Anwendern einen Mehrwert. Unsere Tags sind die einzigen, die bei extremen Bedingungen wie Hitze bis 250 Grad Celsius einwandfrei arbeiten. Unsere Hochtemperaturtags sind sogar für die Verwendung in Lackieranlagen geeignet.«

Laut Ingmar Stotz ist RFID ein komplexeres Thema, das sich direkt auf Systemebene abspielt. »Bei vielen existierenden und potenziellen Anwendern herrscht Erklärungsbedarf.« Darum veranstaltet Contrinex auf dem Automatisierungstreff 2014 in der Kongresshalle Böblingen den Workshop »RFID – Mehrwert durch Rückverfolgbarkeit«. Darin vermitteln die Schweizer die bekannten und erprobten Vorteile dieser Übertragungstechnologie in der Automatisierungstechnik, die flächendeckend verbreitet ist und eine sehr hohe Integrationstiefe hat.

Die Teilnehmer erfahren etwas über Funktionsprinzip und Aufbau eines RFID-Systems und wie sich damit neue Umsatzpotenziale generieren lassen. »Sie lernen Sensoren und Tags zu integrieren und können alles live und hands-on erleben«, schildert Ingmar Stotz das Besondere an der Veranstaltung. Darüber hinaus gibt es Informationen über das Zusammenspiel von Tags, Lesegeräten und Prozesssoftware. »Die Teilnehmer arbeiten in praktischen Übungen mit unserem RFID-System ConID und sollen sehen, dass das Thema mit unseren Produkten gar nicht mehr so schwierig ist und sie ein Netzwerk samt Feldbus einfach aufbauen können.«

Contrinex als technologisch führendes Unternehmen möchte seine Kompetenz darstellen. »Wir sind auf der Höhe der Zeit, auch was Megathemen wie Industrie 4.0 angeht.«

Der Automatisierungstreff mit seiner einmaligen Ausrichtung auf Workshops und Foren bietet laut Stotz die perfekte Plattform, um das Thema RFID intensiver zu vermitteln. »Das geht in Böblingen besser als auf einer Messe. Hier gibt es einen intensiven persönlichen Austausch in einem kleinen, überschaubaren Rahmen.« Und gerne nimmt Contrinex auf der Veranstaltung auch neue Erkenntnisse der Teilnehmer mit.

Erschienen in Ausgabe: 01/2014