Kontrollierte Leitung

Hydraulik - Ein Analysewerkzeug für die Langzeit- Belastungserfassung von Hydrauliksystemen hat der Fluidtechnikspezialist Dietzel aus Beerwalde in Thüringen vorgestellt.

16. Oktober 2007

Das System mit der Bezeichnung »Fluidsens« misst im Realbetrieb auftretende Extremwerte bei Druck und Temperatur beim Auftreten von unerwünschten Spitzenwerten.

Die Standardaufgabe des Messsystems ist die Grenzwertüberwachung. Dabei werden die Daten so lange gespeichert, wie der Grenzwert überschritten wird. So können auch seltene und kurzzeitige Ereignisse über einen längeren Zeitraum erfasst werden. Die zeitliche Zuordnung der Ereignisse erleichtert zudem einen Rückschluss auf die Begleitumstände der Messsituation und damit auf mögliche Fehlerquellen.

Die erfassten Werte lassen sich zu jedem Zeitpunkt drahtlos auslesen und in einem PC auswerten. Für die Datenübertragung genügt es, das Lesemodul in die Nähe des Messmoduls zu halten. Die Spannungsversorgung über Batterien ermöglicht eine Datensammlung über einen längeren Zeitraum sowie an Anlagen ohne eigene Spannungsversorgung. Zur Anwendung genügt es, das System über ein 1/4-Zoll-Gewinde in die Fluidleitung einzusetzen. Optional erhältliche Einbauadapter ermöglichen den Anschluss an andere Leitungen.

Erschienen in Ausgabe: 07/2007