Korrekt und angepasst

Sicherheitstechnik

Weiterbildung – Damit jeder Mitarbeiter bestmöglich über CE-Kennzeichnungen Bescheid weiß, und das gemäß seiner Funktion im Unternehmen, bietet IBF eine maßgeschneiderte Ausbildung zur Reduktion von CE-Kosten an. von Helmut Frick, IBF

22. Juli 2014

Nach wie vor wird im Maschinen- und Anlagenbau für CE-Kennzeichnung und Risikobeurteilung in den Unternehmen unnötig viel Geld ausgegeben. Mit oft nur geringen Anpassungen in den Engineering-Prozessen ließen sich die Kosten für Konstruktion, Planung und Ausführung maßgeblich senken. Sicherheitsspezialist IBF aus Vils in Österreich bietet darum seit 1994 Praxisseminare zur effizienten CE-Kennzeichnung von Maschinen und Anlagen an, die den Teilnehmern hohen Nutzen bringen sollen.

Allerdings werden die Seminare in vielen Unternehmen oft nur von einer Person besucht, die sich dann schwertut, das erlernte Wissen im Unternehmen umzusetzen. Daher hat IBF jetzt ein neues Ausbildungsprogramm entwickelt: Dabei werden die Lern einheiten und die Methoden zur Wissensvermittlung exakt an den Wissensbedarf und die Funktionen der Teilnehmer angepasst. Beim neuen Ausbildungskonzept setzt IBF auf »Blended Learning«. E-Learning-Methoden in Form von Web-Seminaren und Schulungsvideos kommen hier in Kombination mit Präsenzveranstaltungen zum Einsatz.

Maßgeschneidert nach Funktion

Geschäftsleiter und Führungskräfte empfinden Detailwissen oft als lästige Überinformation. Sie benötigen grundlegendes Know-how, um Chancen und Risiken im Zusammenhang mit den gesetzlichen Verpflichtungen schnell und korrekt einstufen zu können. Für diese Entscheidungsträger bietet IBF das Web-Seminar »Was Geschäftsleiter und Führungskräfte unbedingt über die CE-Kennzeichnung wissen sollten«. In nur zwei Stunden erhalten die Teilnehmer Antworten auf wichtige organisatorische und juristische Fragen. Es wird dargestellt, wie sich die Unternehmen selbst in bürokratische Vorgehensweisen verstricken, und auch Fragen zur Haftungsrolle von Führungskräften kommen zur Sprache.

Konstrukteure und Planer stellen sich aus den angebotenen Web- und Präsenzveranstaltungen genau das für sie passende Ausbildungsprogramm zusammen. Neben produktneutralen Veranstaltungen bietet IBF auch eine Web-Schulungsreihe zur Risikobeurteilung und CE-Kennzeichnung mit der Praxissoftware Safexpert an.

In die Praxis umsetzen

Es gilt aber vor allem, die erlernten Inhalte in die Praxis umzusetzen. Wer im Unternehmen erstmalig effiziente CE-Prozesse in die eigenen Produktentstehungsprozesse implementieren möchte, stößt auf Schwierigkeiten, die IBF kennt und in maßgeschneiderten Coachings oder Prozessberatungen aus dem Weg räumt. Dabei wird bewusst auf langwierige Analysephasen des Ist-Standes verzichtet und anhand vordefinierter Szenarien aufgezeigt, welche Probleme erfahrungsgemäß häufig bestehen. Dadurch kristallisieren sich die Ansatzpunkte zur Effizienz- und Qualitätssteigerung schnell heraus. Der resultierende Maßnahmenplan wird durch die internen Mitarbeiter umgesetzt.

Kein Unternehmen kann das Rad in jedem Projekt neu erfinden. Darum gilt es, unternehmensinterne Standardvorlagen zu schaffen, die Lösungen früherer Projekte effizient nutzbar machen. Für spezielle Maschinentypen bieten »C-Normen« das Know-how für die Risikobeurteilung und Risikominderung. Auf deren Basis lassen sich branchenspezifische Vorlagenprojekte und Maßnahmenbibliotheken erstellen, die sich exakt an die Konstruktionsvorgaben der Unternehmen anpassen lassen. Wichtig ist es aber, bei der Wiederverwendung von Standardlösungen deren Aktualität in Bezug auf den Stand der aktuellen Normung zu prüfen. Daher steht in diesem Ausbildungsteil das Thema zweckmäßiger Normenverwaltung im Vordergrund. mk

Erschienen in Ausgabe: 05/2014