Kosten besser schätzen

CES Selector von Granta Design mit neuer Funktion zur Kostenschätzung

28. September 2015

Granta Design bringt das Release 2016 der Software CES Selector zum Vergleich von Werkstoffen anhand großer Materialdatenbanken. Ein wichtiges neues Merkmal der Software ist der »Part Cost Estimator« (Bild). Er ermöglicht die Schätzung der Kosten für Teile anhand wichtiger Einflussgrößen wie Fertigungsverfahren, Losgröße, Teilegröße und Komplexitätsgrad. Kosten und Leistungsdaten werden in grafischer Form dargestellt. Für knapp 4.000 Werkstofftypen stehen solche Daten zur Verfügung. Dieses Feature hat Granta entwickelt in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Kunststoff-, Metall- und Verbundwerkstoffindustrie.

Bei der Software hat Granta allgemein die Charts und Berichte weiterentwickelt, um die Entscheidungsunterstützung zu verbessern. Unter anderem lassen sich nun mehrere Indexlinien aufbringen zur Verdeutlichung der besten Materialwahl. Auch kann die Software jetzt Markierungslinien setzten an der Stelle, wo bestimmte Randbedingungen erfüllt sind, zum Beispiel ein Material statt mit Kompression mit Aufwölbung reagiert. Die Datenbank Material Universe hat Granta vielfach erweitert. So werden nun mehr Alternativen aufgezeigt, wenn Leichtbau oder Kosteneinsparung gewünscht wird. Auch das steigende Interesse an additiver Produktion findet Niederschlag in der Aufnahme entsprechender Materialien.

Die Benutzer von CES Selector können auch eigene Materialdaten aufnehmen. Eine neue Excelvorlage soll es erleichtern, große Datenmengen zu erfassen.