Kraftsensor mit Schutzfunktion

Elero Solarantrieb schützt vor Wind- und Schneeschäden

02. Juli 2009

Großflächige Photovoltaikpaneele sind oft starkem Wind und, je nach Standort, schweren Schneelasten ausgesetzt. Elero Linearantriebstechnik hat nun einen Antrieb entwickelt, der auf diese Anforderungen zugeschnitten ist: Der elektrische Schubspindelantrieb Aton 2 ist mit einem Kraftsensor ausgerüstet, der Tag und Nacht dafür sorgt, dass Wind und Schnee die Module nicht beschädigen. Zur Vermeidung von Unwetterschäden an Photovoltaikpaneelen verwenden Solarparkbetreiber bisher meist einen Windmesser, der oben auf der Anlage oder am Paneel installiert ist. Nimmt der Wind stark zu, werden die Paneele in waagrechte Schutzstellung gefahren. Diese Aufgabe übernimmt nun der neue Linearantrieb Aton 2. Die zweite Schutzfunktion des Kraftsensors ist vor allem für schneereiche Gegenden interessant und kommt nachts zum Tragen, wenn sich die Paneele grundsätzlich in waagrechter Position befinden: Der Sensor misst permanent die Schneelast. Sobald ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird, sorgt er dafür, dass die Module kurzzeitig vertikal aufgerichtet werden und der Schnee abrutscht. So werden nicht nur kostspielige Reparaturen vermieden – der Schnee friert zudem über Nacht nicht auf den Photovoltaikmodulen fest, und diese können gleich die morgendlichen Sonnenstrahlen aufnehmen. Neben dem Aton 2 mit integriertem Kraftsensor und dem bereits bekannten Aton 3 hat das Unternehmen seine Solarantriebsreihe um einen weiteren Antrieb ergänzt: Der Aton 1 eignet sich mit einer Hublänge von 450 mm vor allem für kleinflächige Paneele, die er mit 2.500 Newton nach dem Sonnenstand ausrichtet und mit einer doppelt so hohen Haltelast zuverlässig in Position hält.