Kunststoff-Freiformen zum Anfassen

Auf der Formnext 2017 sprachen der Arburg Freeformer und das Kunststoff-Freiformen viele Neukunden und Interessenten an. Auf der 150 qm großen Ausstellungsfläche waren erstmals vier interaktive Stationen aufgebaut, an denen man zwölf "Erlebnisbauteile" in die Hand nehmen und sich von deren Funktionalität und Qualität überzeugen konnte.

18. Dezember 2017

Das offene System macht die Anwender unabhängig: Freeformer-Kunden können ihr eigenes Originalmaterial qualifizieren und die frei programmierbaren Prozessparameter gezielt auf ihre jeweilige Anwendung optimieren. Als Neuheit wurde die additive Verarbeitung des Standard-PP Braskem CP 393 sowie des speziell dafür entwickelten Stützmaterials Armat 12 zu funktionsfähigen Kabelklemmen präsentiert. Die filigranen und dennoch belastbaren Strukturen verfügten über den spritzgießtypischen Klick-Effekt. Damit hat Arburg sein Materialspektrum für die industrielle additive Fertigung um einen wichtigen teilkristallinen Werkstoff erweitert. Zur Palette zählen weiterhin amorphen Standardgranulaten wie ABS, PA und PC sowie elastisches TPE, der Hochtemperaturkunststoff PEI, medizinisches PLA und für die Luftfahrt zugelassenes PC.