Lang leben die Wälzlager!

Schmierstoffe allgegenwärtig

13. September 2007

Wenn es um Leistungsfähigkeit, Funktionalität und Lebensdauer geht, kommt Schmierstoffen in der mechanischen Antriebstechnik eine Schlüsselrolle zu: Aufgrund der Reibungsreduzierung und des daraus resultierenden optimierten Verschleißverhaltens kann auch die Lebensdauer von Wälzlagern deutlich verlängert werden. Als Spezialist für Wälzlagertechnik mit über 80 Jahren praktischer Erfahrung weiß die Findling Wälzlager GmbH, Karlsruhe, um die Bedeutung von Schmierstoffen und hat in der Auswahl- und Berechnungssoftware ABEG-Quickfinder professional über 350 Schmierstoffe berücksichtigt.

Wie ‚feste’ Maschinenelemente kommen Schmierstoffe in unterschiedlichsten Anwendungen mit differenzierten Umgebungsbedingungen zum Einsatz. Aus Applikationen im Maschinen- und Anlagenbau sind sie nicht wegzudenken, daher werden diese immer öfter als Konstruktionselemente betrachtet. Neben Reibungsreduzierung und Verschleißminimierung senken Schmiermittel den Energieverbrauch ebenso wie Geräuschemissionen, bieten Korrosionsschutz oder dienen zur Kühlung. Diese unterschiedlichen Funktionen wirken sich ebenso vielfältig aus, zum Beispiel durch verkürzte Entwicklungszeiten, gesteigerte Leistungsfähigkeit und eine erhöhte Langlebigkeit von funktionskritischen Maschinenelementen wie Wälzlagern sowie verringerten Wartungs-aufwand. Insgesamt gesehen senken Schmiermittel die Betriebskosten nachhaltig und helfen, Produktionsausfälle zu vermeiden. So kann das Betreiben eines Wälzlagers oh-ne Schmierung durch die aufeinander laufenden, sich stark erhitzenden Metallteile zu so genannten Heißläufern führen und die Blockierung der Anlagen verursachen.

Schmierfette verhindern mechanische Abnutzung durch Reibung weitestgehend und reduzieren zudem die Reibungswärme. Darüber hinaus kann der Innendruck des Schmierstoffes auch das Eindringen von Schmutz ins Lager verhindern. Mit der richtigen Befettung lässt sich die Lebensdauer eines Lagers bis zu 40-mal verlängern.