Laser Components zeigt fünf neue Bandpassfilter für pyroelektrische Detektoren

Laser Components stellt fünf neue Bandpassfilter für pyroelektrische Detektoren vor. Die Anzahl der Standardfilter, die es auch zum Aufstecken gibt, wächst damit auf 17 Versionen.

15. Juni 2018

Neu sind Referenzfilter (B) sowie Filter zur Detektion von CO2 (A), Wasserdampf (M), Methan (S), sowie Alkohol (O). Die Bandpassfilter sind entweder direkt in der festsitzenden Kappe des Detektors montiert oder aber als separate Kappe erhältlich, die auf einen bestehenden Pyrodetektor aufgesteckt wird.

Ein Referenzfilter sollte keine Gasabsorptionen haben. Der Filter B kann sogar dann verwendet werden, wenn SO2 im Gasgemisch ist (lpeak = 3,86 µm, FWHM = 90 nm). Ein Filter mit bestmöglichem Signal und einfacher Linearisierung ist der CO2 Filter A mit lpeak = 4,265 µm und FWHM = 110 nm.  Wasserdampf ist in fast jedem Gemisch und das führt oft zu einem störenden Untergrund. Versuche, dies mit z.B. einem 2,94 µm Filter zu messen, haben das Problem der Quer­empfindlichkeit zu CO2. Der M Filter hat sich in Praxisanwendungen als zuverlässig erwiesen: lpeak = 5,78 µm, FWHM = 180 nm. Methan wird bisher meist bei 3,33 µm gemessen, dies ist aber nicht sonderlich spezifisch. Alternativ verwendet man  den S Filter, der auf einer längerwelligen Bande arbeitet: lpeak = 7,91 µm, FWHM = 160 nm. Die Alkoholmessung wird immer populärer, der neue Standardfilter hat die folgenden Spezifikationen: lpeak = 9,50 µm, FWHM = 450 nm.

Sensor+Test, Halle 1, Stand 256