Als Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ dient ein additiv gefertigter Sitzschlitten aus dem paralympischen Biathlon: Um die Prozesskette in Gang zu setzen, ermitteln Sensoren zunächst das individuelle Gewicht der Person. Dieser Wert wird dann an ein Product-Lifecycle-Management-System (PLM) weitergegeben, das als Schnittstelle zum Datenaustausch dient. Dort sind auch die CAD-Daten des Sitzes hinterlegt. Mittels Simulation wird dann die Struktur des Sitzes dem individuellen Gewicht angepasst und zeitgleich einer Optimierung unterzogen. Man erhält dadurch nicht nur ein verbessertes Produkt, sondern reduziert auch den Materialeinsatz. Die optimierten CAD-Daten werden über das PLM-System an eine Online-Plattform weitergegeben, die automatisch Angebote für Preise und Lieferzeiten von Lieferanten einholt. Der Demonstrator am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ ist Teil der offiziellen Presse-Highlight-Tour der Hannover Messe, die am Sonntag, 22. April, von 12 bis 15 Uhr stattfinden wird.

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Auch am Stand von Leichtbau aus Baden-Württemberg:

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Porsche als Beispiel für Multimaterialdesign

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Der Demonstrator ist ein gemeinsames Projekt von sechs Unternehmen: Rosswag GmbH, INTEC International, Cassini Systems Europe GmbH, Tecosim Technische Simulation GmbH, Altair Engineering GmbH und fabrikado GmbH – zwei der aufgeführten Unternehmen sind dabei auch als Aussteller am Gemeinschaftsstand „Leichtbau aus Baden-Württemberg“ vertreten: Das PLM-System, das beim Demonstrator zum Einsatz kommt, stammt vom jungen Unternehmen Cassini Systems Europe und Rosswag GmbH hat den Sitzschlitten additiv hergestellt. Schauen Sie am Gemeinschaftsstand vorbei und kommen Sie vor Ort mit den Experten ins Gespräch – ein Besuch am Stand D46 in Halle 5 lohnt sich auf jeden Fall, denn insgesamt präsentieren dort 16 Aussteller ihre innovativen Leichtbaulösungen. Die beteiligten Unternehmen repräsentieren dabei ein breites Spektrum an Lösungen, um Teile oder Produkte nicht nur leichter, sondern auch besser zu machen – angefangen von der Simulation und Optimierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen, über Additive Fertigung bis hin zu hybriden Werkstoffen. eit

HMI 2018 Halle 5, Stand D46