Leistung aus der Cloud

IBM offeriert nun die serverbasierte Grafikkarte Nvidia M60 zur Nutzung aus der Cloud. Unternehmen können dadurch solche Karten bei Bedarf nutzen zum Beschleunigen von grafikintensiven Anwendungen oder numerischen Simulationen.

31. Mai 2016

Als erster Cloudanbieter stellt jetzt IBM die serverbasierte Grafikkarte Nvidia M60  zur Verfügung. Anwender können durch die Virtualisierungstechnik Grid diese Karte in ihrer Software nutzen. Typische Anwendungen im Engineering sind zum Beispiel Rendering, Augmented/Virtual Reality und numerische Simulation. IBM hat bereits Nvidia-GPUs in Cloudanwendungen installiert, darunter die Tesla K10 und Tesla K80. Die werden bisher verwendet für Anwendungen wie Datenanalyse und High-Performance-Computing.

"Mit Nvidia-GPU-Technik in der IBM Cloud sind wir einen Schritt näher daran, Supercomputer-Leistung auf Pay-as-you-go-Basis anzubieten. Das ermöglicht es Kunden jeder Größe, Big-Data-Probleme anzugehen", sagt Jerry Gutierrez, HPC-Spezialist bei SoftLayer, einem IBM-Unternehmen. "Wir sind an einem Wendepunkt in unserer Industrie, wo GPU-Technologie die Tür öffnet für die nächste Welle von Durchbrüchen in mehreren Industrien."

"Zum ersten Mal können Unternehmen grafikintensive Anwendungen, die sonst eine Workstation erfordern, zusammen mit High-Performance-Computing aus der Cloud liefern", so Jim McHugh, Vizepräsident und General Manager bei Nvidia. Dadurch können auch Benutzer mit weniger leistungsstarken Geräten, wie Notebooks oder Tablets, Programme mit hohem Leistungsbedarf nutzen.