Leiten mit Aluminium

Helukabel präsentiert mit den feindrahtigen Aluminiumkabeln der Baureihe „Powerline“ eine Alternative zu Kupferkabeln. Die gute Leitfähigkeit und Verformbarkeit machen Kupfer zwar zum Standardmaterial für Kabel und Leitungen, doch im Vergleich zu Aluminium ist der Rohstoff schwer und teuer. Ein Umstieg auf das leichtere und kostengünstigere Leichtmetall ist eine interessante Option.

24. März 2015

Die geringere Leitfähigkeit von Aluminium erfordert rund ein Drittel größere Leitungsquerschnitte als bei einer Kupferausführung und ist bei engen Kabelführungen zu bedenken. Allerdings kann eine ALU-Leitung mit einer 90-Grad-Isolation die gleiche Stromfähigkeit bieten wie eine 70-Grad-isolierte Kupferleitung. Aluminium ist um circa 70 Prozent leichter als Kupfer. Das kommt der oft geforderten Gewichtsreduzierung aller Komponenten entgegen und erleichtert beim Einsatz in Kabeln auch das Verlegen. Selbst bei Applikationen, die eine flexible Kabelanbindung erfordern, kann Aluminium die erste Wahl sein. Die Helukabel -Powerline steht inklusive Anschlusstechnik bereit.

Bei der Auswahl und Verarbeitung der Anschlusskomponenten ist das Korrosionsverhalten von Aluminium bei der Anwesenheit von anderen Materialien – meist Kupfer – zu berücksichtigen. Letztlich spielt auch das Kriechverhalten von ALU bei der Kontaktierung eine Rolle. Im Vergleich zu Kupfer neigt das Leichtmetall unter Druck und höheren Temperaturen zum Langzeitfließen. Klassische Crimpverbindungen verlieren an Kraft und sind nicht mehr zuverlässig genug.

Beim Einsatz von Aluminiumkabeln empfiehlt Helukabel die im Rahmen dieser Serie entwickelte C8-Crimpung. Sie durchdringt die sich bildende, unerwünschte Oxidschicht. Außerdem weist sie einen Füllgrad von 95 Prozent auf, was herkömmliche Crimpverbindungen nicht erreichen. Die hervorragenden Auszugswerte der C8 kompensieren den Fließprozess.

Hannover Messe Halle 13, Stand C98