Lizenzen nach Bedarf

Ansys bietet jetzt "Elastic Licensing" als Zahlungsweise für die Nutzung der CAE-Software nach dem Prinzip Pay per Use an. Das traditionelle Lizenzmodell mit der pauschalen Abgeltung bleibt aber weiterhin bestehen.

13. April 2016

Ansys bietet mit dem neuen Pay-per-Use-Lizenzierungsmodell "Ansys Elastic Licensing" eine zusätzliche Zahlungsmethode an. Bei Ansys versteht man dieses Model als Ergänzung der traditionellen Miet- und Kaufmodelle. Anwender können so ihre gekauften oder gemieteten Lizenzen auf ihren typischen Bedarf abstimmen und Elastic Licensing nutzen, um zusätzliche Bedarfsspitzen abzudecken.

„Unternehmen in aller Welt verfügen jetzt dank Ansys Elastic Licensing über beispiellose Flexibilität bei der Lösung der schwierigsten technischen und produktbezogenen Herausforderungen“, meint Dr.-Ing. Georg Scheuerer, Geschäftsführer von Ansys Germany. „Dies ermöglicht den Anwendern eine optimale, das heißt flexible Nutzung der Lizenz, um die sich verändernden Anforderungen ihrer Unternehmen zu erfüllen.“

Das Ansys Elastic Licensing wird zunächst über die Cloud-Hosting-Partner von Ansys – Bull Atos Technologies, CPU 24/7, Gompute, Nimbix und Penguin Computing – verfügbar gemacht. Im Laufe des Jahres folgt die Ansys Enterprise Cloud mit Hosting auf Amazon Web Services. Durch die Cloud erhalten die Kunden uneingeschränkten Zugang zum Multiphysics-Angebot von Ansys unabhängig vom Standort, wodurch Beschränkungen in der Lizenzierung beseitigt werden. Ansys wird die Option auch für seine lokalen Miet- und Kauflizenzen anbieten.

Nach Beobachtung von Ansys sei gerade die Flexibilität für viele Unternehmen enorm wichtig. So ist es bei der Bearbeitung einer Vielzahl von Simulationsprojekten mit Teams in aller Welt schwierig, von vornherein festzulegen, welche Kombination von Ansys-Produkten wo und mit wie vielen Lizenzen benötigt wird. In solchen Situationen soll sich die nutzungsbasierte Lizenzierung als vorteilhaft erweisen, da sie den sich ständig ändernden Simulationsbedarf abdecken kann.