Lösungsanbieter von Bio-Systemen

Rampf Gießharze und Rampf Dosiertechnik auf der Fakuma 2011

04. Oktober 2011

Die internationale Fachmesse Fakuma für Kunststoffverarbeitung gilt als Botschafterin für neue Lösungen in Kunststoff. Ein wichtiger Aspekt bei zu-künftigen Produktentwicklungen ist und bleibt die Schonung von Ressourcen. Getreu diesem Motto präsentiert das Unternehmen Rampf Giessharze auf der Fakuma sein Leistungsspektrum rund um die Erforschung von Bio-Polyolen auf Basis nachwachsender Rohstoffe.

Die perfekt abgestimmte Maschinenlösung für die prozesssichere Verarbeitung von Biopolymeren führt Rampf Dosiertechnik vor. Auf dem Gemeinschaftsstand des WVIB präsentiert sich Rampf Giessharze als Systemanbieter für Lösungen zum Dichten, Vergießen, Kleben und Gestalten auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Ausgangsstoffe für neuartige Kunststoffe mit verbesserten mechanischen Eigenschaften sind natürliche Rohstoffe wie Pflanzenöle, Mais, Holz (Lignin) und Fette. „Die Herausforderung liegt in der langfristigen Entwicklung von Biopolyurethanen“, erklärt Dr. Schamel, Geschäftsführer bei Rampf Gießharze. Auf der Fakuma 2011 erhalten die Messebesucher in Halle B2 am Stand 2203 die Möglichkeit, „Material und Maschine“ aus einer Hand zu erleben.

Experten beider Unternehmen werden einen neu entwickelten thixotropen Dichtungs- und Formweichschaum „live“ auf der Nieder-druck Misch- und Dosieranlage DC-CNC von Rampf Dosiertechnik applizieren. RAKU-PUR 32-3275 ist ein Zweikomponentensystem auf Polyurethanbasis, das frei von Lösungsmitteln und Weichmachern ist. Die Besonderheit des neuen Systems liegt in seiner geringen Wasseraufnahme < 5 Prozent. Weitere Vorteile sind eine hohe mechanische Festigkeit, eine kurze Klebfreizeit und damit eine schnelle Verbaubarkeit sowie eine hohe Abdichtgüte.

Die kompakte Dosierzelle DC-CNC ist die optimale Lösung für den zwei- oder dreidimensionalen Materialauftrag von Verguss-, Dichtungs- und Klebstoffsystemen. Im Grundaufbau verfügt die komplett verkleidete DC-CNC über einen integrierten Schaltschrank und eine 2-K-Material-aufbereitung.

Weitere Features sind die modulare Steuerung mit einer Siemens-Sinumerik-Steuerung und die integrierte Prozessüberwachung zur permanenten Überwachung von Drücken, Füllständen und Drehzahlen. Die Misch- und Dosieranlage kann optional mit einem HD- Spülmittelrückführsystem oder einer HD-Wasserspülung sowie anwendungsabhängigen Auto-matisierungseinrichtungen ausgestattet werden