Magnetischer Zylindersensor mit IO-Link

Teach und Diagnose aus der Distanz

30. April 2007

SICK setzt konsequent auf die IO-Link-Technologie und baut das Produktportfolio entsprechend aus. Mit dem MZ2Q-T / IO-Link wurde auf der Hannover Messe 2007 der erste magnetische Zylindersensor präsentiert, der in die Feldbus-Umgebung einer Maschine integriert werden kann. Die beiden Schaltpunkte, die der MZ2Q standardmäßig bietet, können jetzt “aus der Ferne” geteacht und überwacht werden.

So klein und kompakt die Bauform des MZ2Q-T ist, so groß sind die Nutzenpotenziale, die er mit IO-Link dem Anwender bietet. So ermöglicht die Erweiterung des Sensor-Schaltausgangs zur Kommunikationsschnittstelle u.a. den Parameter-Download aus einer Maschinensteuerung, eine umfangreiche Ferndiagnosefähigkeit, eine erhöhte Anlagenverfügbarkeit, die automatische Anlagendokumentation und - wichtig für die Chemische und Pharmazeutische Industrie - die Validierbarkeit der ganzen Maschine bis in den Sensor.

Per Feldbus individuell adressierbar

Der MZ2Q-T / IO-Link wird u.a. eingesetzt zur Objekterfassung an Greifern, Klemmen oder Pressen, in denen ein Pneumatikzylinder mit bis zu 50 mm Hub als Aktuator fungiert. Die beiden frei einstellbaren Schaltpunkte im Sensor ermöglichen es, definier-te Endlagen zuverlässig zu erkennen oder ein Vorabsignal zur gezielten Reduzierung der Kolbengeschwindigkeit zu generieren. Dank der IO-Link-Kommunikationsschnittstelle kann die Festlegung der Schaltpunkte und ihre Überwa-chung jetzt automatisch per Feldbus aus der Ferne, z.B. durch die Maschinensteuerung, erfolgen. Hierzu verfügt der MZ2Q-T / IO-Link über eine individuelle Identnummer, die ihn bei der Kommunikation adressierbar macht.