Makrolon® verbindet Kunst und Medizin

Menschliche Gene durch transparenten Hightech-Kunststoff dargestellt

08. Juli 2008

Etwas Phantasie braucht es schon, um in der riesigen, vier Meter hohen Skulptur des Malers und Bildhauers Matthias Hintz die Form eines Chromosoms zu erkennen. Für sein Werk „Chromosom“, das das neugestaltete Foyer im Klinikum Bamberg schmückt, setzte der Hülchrather Künstler ausschließlich auf Makrolon® – den Hightech-Werkstoff von Bayer MaterialScience. Genauer gesagt, auf Tausende teils transparente, teils metallbeschichtete CDs, die aus diesem Kunststoff hergestellt werden. Das silbrig-glänzende Kunstwerk, das von innen heraus zusätzlich in warmen, wechselnden Farben leuchtet, wird am 9. Juli feierlich im Klinikum Bamberg präsentiert.

Matthias Hintz spielt bei seiner zeitgenössischen Plastik mit Analogien: Die unzähligen CDs als moderne Datenspeicher der Gegenwart entsprechen den mit Erbmaterial bestückten „Datenspeichern“ im menschlichen Zellkern, den Chromosomen. Auch das Hightech-Material Makrolon® selbst unterstützt diesen Analogie-Gedanken, wie der Künstler erläutert: „Die Messung von Gen-Aktivitäten ist eines der neuesten und fortschrittlichsten Diagnoseverfahren in der Medizin. Genauso steht auch der Kunststoff für moderne Technologie – Makrolon® ist damit das ideale Material für zeitgenössische Kunst.“