Manche mögen´s heiß

Induktive Hochtemperatur-Näherungsschalter von Contrinex

06. August 2009

Wenn es beispielsweise in Gießereien, bei der Kunststoffverarbeitung oder in Backstraßen hitzig wird, funktionieren herkömmliche Sensoren nicht mehr korrekt, da diese nur für Temperaturen bis 55 oder 70 °C ausgelegt sind. Für heißere Umgebungen hat Contrinex induktive Hochtemperatur-Näherungsschalter entwickelt, die bei bis zu 230 °C zuverlässig arbeiten.

Die Einsatzgebiete, bei denen hitzebeständige Sensoren benötigt werden, sind weit gestreut. Neben per se heißen Umgebungen wie sie in Stahlwerken, Gießereien oder Glashütten vorherrschen, gibt es fast in jedem industriellen Prozess punktuell Orte, an denen es durch Abwärme sehr heiß wird. Fällt dann ein Sensor aus und muss ausgetauscht werden, fallen neben den eigentlichen Materialkosten vor allem die Ausfallzeiten ins Gewicht. Meist müssen der Sensor und seine Umgebung vor dem Sensorwechsel erst abkühlen, um zum einen berührt werden zu können und zum anderen Verkantungen durch die Wärmeausdehnung abklingen zu lassen. Nach dem Austausch müssen viele Maschinen dann erst wieder auf Betriebstemperatur gebracht werden. Die induktiven Näherungsschalter für heiße Umgebungen von Contrinex wurden daher unter anderem entwickelt, um diese teueren Ausfallzeiten zu verhindern.

Die Sensoren sind in den Gewindegrößen M8 bis M50 sowohl für den bündigen als auch den nicht bündigen Einbau erhältlich. Durch ihre robuste Konstruktion und die Edelstahl-gehäuse erreichen die Näherungsschalter die Schutzart IP67. Die Sensoren mit vollständig integrierter Auswertelektronik halten Dauerbetriebstemperaturen von, je nach Baugröße, 140 bis 180 °C stand.

Für heißere Umgebungen bis 230 °C liefert Contrinex auch Näherungsschalter mit separater Auswertelektronik. Die hervorragende Langzeitzuverlässigkeit unter den schwierigen Einsatzbedingungen wird bei den Sensoren auch dadurch erreicht, dass dank des reinen Gleichspannungssignals das Schaltverhalten nicht durch die Kabellänge beeinflusst wird.