Massive Analyse

MSC Software hat das Tool MSC Apex für Strukturanalyse bei der Aufbereitung sehr großer Strukturen aufgewertet. Automatische Reparaturfunktionen sollen nun die Modellaufbereitung erheblich beschleunigen.

23. Juni 2017

MSC Software hat gerade die siebte Version von MSC Apex für die Strukturanalyse veröffentlicht. Dieses Release wurde hauptsächlich erweitert, um sehr große zusammengesetzte Strukturen simulieren zu können. Das betrifft große Schweißkonstruktionen wie Krane oder Schiffsrümpfe, die sich aus Tausenden von zusammengeschweißten Stahlteilen zusammensetzen können. Durch die Vielzahl von Teilen dauert der Aufbau eines vereinfachten FEM-Modells lange, sofern überhaupt möglich und die Ingenieure nicht statt dessen Annäherungsmethoden verwenden müssen. 

Mit dem neuen Release, „Grizzly“ genannt, will MSC eine Lösung für solche Modellierungsprobleme anbieten. Die Software hat automatische Funktionen für die Bereinigung und das De-Featuring, um Aufgaben der Modellaufbereitung zu automatisieren. "Bei MSC Apex Grizzly konnten wir sehen, wie unsere Betatester Designs mit Tausenden von Teilen an einem Tag modelliert und geprüft haben", so Hugues Jeancolas, Senior-Produktmanager für MSC Apex.

Zum neuen Release gehört eine eine verbesserte Methode, um Verbindungen zwischen Teilen herzustellen, mit der sich Baugruppen schneller definieren lassen. Die Analysefähigkeiten wurden erweitert zur Verarbeitung mehrfacher Knickbelastungen. Darüber hinaus hat die Software Verbesserungen in den Bereichen zeitabhängige, dynamische Daten sowie Makrofähigkeit (Aufzeichnen und Wiedergeben) für Skripts mit Python.